„Den Teufeln auf der Spur“

Saarländischer Fotograf Daniel Spohn in Tasmanien – Live-Reportage am 31. März

WEMMETSWEILER In der letzten Veranstaltung der „photomission“ vor der Sommerpause geht es 17000 Kilometer weit ans andere Ende der Welt zu einem derzeit noch echten Geheimtipp für Individualreisende. Am 31. März präsentieren „natur im fokus“ und die Gemeinde Merchweiler im Großen Kuppelsaal in Wemmetsweiler die neue Live-Reportage des Reisefotografen Daniel Spohn „Unterwegs in Tasmanien – Den Teufeln auf der Spur“.

Tasmanien zu einem der Top-Reiseziele ernannt

Australiens wilde Insel Tasmanien ist in etwa so groß wie Bayern und zählt zu den kostbarsten Naturschätzen unserer Erde. Die stürmischen Westwinde der legendären „Roaring Forties” formten hier eine abgeschiedene Wildnis, die bis heute teilweise unberührt besteht. Der Online-Reiseführer „Reisereporter“ hat Tasmanien unlängst zu einem der Top-Reiseziele für 2019 ernannt. Ursprüngliche Regenwälder, ein surreal anmutendes Hochland voller märchenhafter Vegetation und eine spektakulär abwechslungsreiche Küste, lassen das Herz jedes Naturenthusiasten höher schlagen.

Daniel Spohn auf der Suche nach Tasmanischen Teufeln

Der Reisefotograf Daniel Spohn besucht das Land der Baumfarne und Wasserfälle, um sich auf die Suche nach den bedrohten Tasmanischen Teufeln zu machen. Der Raubbeutler, und kleine Bruder des ausgerotteten Tasmanischen Tigers, ist durch eine bösartige Krebserkrankung, die sich fatalerweise von Tier zu Tier überträgt, ebenfalls vom Aussterben bedroht. Daher gibt es in freier Wildbahn nur noch wenige Exemplare. Allerdings besteht Hoffnung.

Unvergessliche Momente und Thema „Artenschutz“

Auf seiner Reise lernt Spohn beeindruckende Menschen kennen, die sich zum Lebensziel gesetzt haben, diese einmalige Natur auch für die kommenden Generationen zu bewahren. Mit ihnen erlebt er unvergessliche Begegnungen mit der skurrilen Tierwelt, den Kängurus und Wombats, mit eierlegenden und giftigen Säugetieren und lachenden Vögeln.

Neben zahlreichen unterhaltsamen Erlebnissen wird von dem Biologen dabei auch das gesellschaftlich derzeit viel diskutierte Thema des „Artenschutzes“ beleuchtet. Denn Tasmanien ist heute die letzte Arche für viele Vertreter der besonderen australische Tierwelt. Das Land zeigt mit seinen vorbildlichen Initiativen, wie man die Bevölkerung erfolgreich in den Schutz der Tierwelt einbinden und mit dem Tourismus in Einklang bringen kann.

Tasmanien blickt auf eine bewegte Geschichte zurück

Tasmanien hat für Reisende allerdings nicht nur eine atemberaubende Natur zu bieten, sondern beeindruckt auch durch die bewegte Geschichte der Insel. Einst die ursprüngliche Heimat der Aborigines, die den australischen Kontinent schon vor mehr als 40.000 Jahren besiedelt haben, wurde Tasmanien zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer britischen Sträflingskolonie.

Die Besucher sind eingeladen, unter dem südlichen Nachthimmel mit seinen abertausenden Sternen, in die faszinierenden Erzählungen der fernen Vergangenheit einzutauchen.

Großartige Bilder und spannende Erzählungen

 

Bildgewaltig, mit historischem Material und einem besonderen Soundtrack unterlegt, berichtet Daniel Spohn wie er während seiner Reise jeden Tag aufs Neue ins Staunen geraten ist und von der Schönheit und Vielfalt der kleinen Insel am anderen Ende der Welt in den Bann gezogen wurde.

Einlass im Großen Kuppelsaal des Rauhauses in Wemmetsweiler ist ab 16 Uhr. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Karten gibt es beim Kulturamt im Rathaus Wemmetsweiler, bei den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.WochenspiegelOnline.de/tickets. Restkontingent an der Abendkasse.red./vw

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