„Dem Saarland blüht was“

Ein ehrgeiziges Projekt in Morscholz wird vom Umweltministerium gefördert

MORSCHOLZ „Dem Saarland blüht was“, ein Projekt des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz das 2017 aufgelegt und im Hochwaldort gefördert wurde. Zum Auftakt der Morscholzer Kirmestage

kam Umweltstaatssekretär Roland Krämer in den Hochwald zur feierlichen Übergabe des gelungenen Projekts, das im Vorfeld des Morscholzer Friedhofes angelegt wurde.

Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt

„Dieses Projekt“, so erklärte Staatssekretär Krämer, „dient der Gestaltung und Förderung innerörtlichen Blühflächen und zur Steigerung der Attraktivität des Ortsbildes und zur Verbesserung der dorfökologischen Verhältnisse“. Der Zweck dieses Programmes sei die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt durch innerörtliche

Blühflächen mit ökologisch wertvoller Artzusammensetzung (Bienen und Insektenweide). Ziel sei die Anlage eines reichhaltigen Blühhorizontes regionaltypischer und standortgerechter Arten, der insbesondere der Honigbiene, aber auch Wildbienen und anderen Insektenarten als Wirts-, Nahrungs- oder Schutzhabitat dient.

Nach dem Zuschussbescheid ging es schließlich nach Darlegung von Ortsvorsteher Markus Wollscheid in die Umsetzung des Projektes. In die Planungen der Bepflanzung wurden die Meinungen des Vorsitzenden Dieter Konter (Obst- und Gartenbauverein) und dem Imker Franz Kasper (Wadern) einbezogen. Die Kita „Rappelkiste“ Morscholz/Steinberg wurde auch in das Projekt integriert. Die Leiterin Silke Schmitt unterstützt mit ihrem Team und den Kindern die Umweltprojekte in Morscholz.

Für die Schautafel haben die Kinder wunderschöne Bilder gemalt, so Ortsvorsteher Wollscheid. Ein loser Steinhaufen soll Eidechsen als Unterschlupf dienen.

Es wurden zudem mehrere Hecken mit einheimischen Beeren gepflanzt. Die eigentliche Blühfläche wurde von Kurt Jungels bearbeitet. Zur Finanzierung der Maßnahme nannte Wollscheid Gesamtkosten von 3800 Euro (davon 75 Prozent Zuwendung des Landes). Die Restkosten übernimmt der Ortsrat und mit einer Eigenleistung von 102 Stunden. Diese Arbeitsstunden haben sich nach den Worten von Ortsvorsteher Wollscheid gelohnt, und dankte neben dem Ministerium, der Kita sowie der Stadt Wadern und dem gesamten Helferteam.

Wollscheid abschließend: „ Für ein weiteres Projekt dieser Art stehen wir bereit“.

Zur Kirmeseröffnung auf dem Dorfplatz gab es eine weitere

Überraschung. Umweltminister Jost hatte der Dorfgemeinschaft meinen großen Schwenker gestiftet. Umwelt Staatssekretär ließ es sich nicht nehmen, die ersten Bratwürste vom neuen Grill an die Kirmesgäste zu verteilen und gleichzeitig den Fassanstich mit dem Ortsvorsteher vorzunehmen. Hinzu die musikalische Umrahmung des Musikvereins unter ihren neuen Dirigenten Alexander Loch.

Verwirklichung des neuen „Morscholz“-Wanderweges

Zum Abschied sagte Staatssekretär Roland Krämer die finanzielle Unterstützung bei der Verwirklichung des neuen „Rund um Morscholz 2“-Wanderweges zu. Nunmehr steht einer Verwirklichung nichts mehr im Wege, so der Ortsvorsteher, der dem Gast das Heimatbuch Morscholz überreichte.rba

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