Das Spendenbarometer steigt kontinuierlich

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PIRMASENS Mit Spannung sahen die Vertreter des Diakoniezentrums Pirmasens und Dr. Carsten Henn, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Haus Magdalena, dem Besuch im Rathaus Pirmasens entgegen. Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis hatte in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der „Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung“ zur Spendenübergabe eingeladen.

Er verkündete für den Neubau des Hospizes Haus Magdalena die stolze Spendensumme von 300000 Euro. Bei der Verkündigung dieser Spendensumme ging zunächst ein Raunen durch den Rathaussaal, bevor sich Pfarrer Norbert Becker als Theologischer Vorstand im Namen des Diakoniezentrums herzlich bedankte. Der Pfarrer erinnerte an die großen Herausforderungen zur Eröffnung von Haus Magdalena vor über zehn Jahren und welch großen Anteil Dr. Matheis daran hatte, dass die Hospizarbeit heute in der Stadtgesellschaft und der umliegenden Region einen festen Platz einnimmt.

Dies konnte auch Dr. Carsten Henn bestätigen und lobte die kontinuierliche Arbeit in Haus Magdalena, die parallel zum Krankenhaus geleistet wird und zur Intensivierung der Palliativmedizin beiträgt. „Das Hospiz hat in den letzten Jahren Fahrt aufgenommen. Mir ist aufgefallen, wie viele Betroffene und Förderer mittlerweile für das Haus Magdalena werben“, unterstrich der Oberbürgermeister.

Mit dieser unerwartet großzügigen Spende steht das Spendenbarometer bei runden 600000 Euro – 900000 Euro sind erforderlich. Der Förderverein Ökumenische Sozialstation hatte zwischenzeitlich weitere 5000 Euro gespendet für die Erweiterung des Hospizes. Es handelte sich um die zweite Spende des Fördervereins Ökumenische Sozialstation für die Hospizarbeit.

Welche Entlastung das Hospiz Haus Magdalena bietet, hat Stefanie Phillips sowohl als Mitarbeiterin des Diakoniezentrums wie auch als Angehörige eines im Hospiz verstorbenen Gastes hautnah erlebt. Aufgrund ihrer privaten und dienstlichen Erfahrungen, war es ihr ein Anliegen, Dr, Matheis persönlich für sein Engagement und seine Verlässlichkeit zu danken. rb

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