Das Infektionsrisiko weiter minimieren

50 mobile Lüftungsgeräte für die Schulen im Landkreis St. Wendel

ST. WENDEL Alle 20 bis 25 Minuten soll ein Unterrichtsraum in der Schule gelüftet werden. Das schreibt der Musterhygieneplan des Saarlandes vor. Doch ist dies nicht überall möglich, einige Räume sind nur sehr schlecht, einige überhaupt nicht zu lüften.

Daher hat Innenminister Klaus Bouillon ein Förderprogramm über 4 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Damit sollen die Schulen im Saarland dort, wo notwendig, mit Geräten ausgestattet werden. Der Landkreis St. Wendel erhält 50 mobile Luftfilter für seine weiterführenden Schulen. Kosten: 136800 Euro. Die Anschaffungskosten übernimmt das Innenministerium. „Als Schulträger ist der Landkreis für die Ausstattung seiner Schulen verantwortlich. Dank des schnellen und unbürokratischen Vorstoßes des Innenministers können wir unsere Schulen in einem ersten Schritt in schlecht oder gar nicht zu lüftenden Räumen mit mobilen Lüftungsgeräten ausstatten. Ein wichtiger Baustein, um das Infektionsrisiko an unseren Schulen zu minimieren.

Zudem erhalten alle Schulen im Landkreis rund 550 CO2-Warnampeln, die anzeigen, wann gelüftet werden sollte, auch dies ist ein weiterer Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie“, sagt Landrat Udo Recktenwald.

Symbolisch übergab Innenminister Klaus Bouillon die Lüftungsgeräte im St. Wendeler Gymnasium Wendalinum an Landrat Udo Recktenwald. Das Wendalinum erhält insgesamt vier Geräte, das St. Wendeler Cusanus-Gymnasium 2. Bereits erhalten haben die Gemeinschaftsschulen Türkismühle (19) sowie Theley (5) die Luftfilter. Auch die Gemeinschaftsschulen Marpingen (2), Freisen (2) und St. Wendel (2) sowie die Dr.-Walter-Bruch-Schule (12) und die Bliestalschule (2) werden entsprechend ausgestattet. red./hr

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