Das große Stühlerücken

Sieben Frauen und acht Männer wollen am 26. Mai auf den Bürgermeistersessel

KREIS SAARLOUIS Am Super-Wahlsonntag, 26. Mai, finden in sechs Kommunen im Verbreitungsgebiet des WOCHENSPIEGEL Saarlouis Bürgermeisterwahlen statt. Sieben Frauen und neun Männer sind zu den Wahlen zugelassen und möchten Chef oder Chefin im Rathaus werden.

In der Gemeinde Bous strebt Amtsinhaber Stefan Louis die dritte Kandidatur an. Der 54-Jährige tritt erneut parteiunabhängig an, kann jedoch auf die Empfehlung der CDU bauen. Louis will weiterhin sachorientiert mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten.

Eine seiner beiden Kontrahentinnen ist die 60-jährige Verwaltungsangestellte und Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Jutta Fellinger. Sie möchte in Bous vieles mit neuen Ideen anpacken.

Obwohl SPD-Mitglied, tritt Barbara Mohr (56) in Bous als parteiunabhängige Kandidatin an. Für die Angestellte im Landratsamt stehen die Menschen im Mittelpunkt. Sie setzt sich für eine gute Lebensqualität in ihrem Heimatort ein.

In Ensdorf tritt Bürgermeister Hartwin Faust (CDU) aus Altersgründen nicht mehr an.

Neuer CDU-Kandidat ist der 48-jährige Volker Greff. Der Beschäftigte der Agentur für Arbeit will Bürger politisch mehr einbinden und das Ehrenamt stärken.

Bürgermeisterkandidat der Grünen in Ensdorf ist Dietrich Bickelmann (57). Der Unternehmensberater will sich um schnelleres Internet und die Erneuerung der Ortsmitte kümmern. A

ls dritter Kandidat bewirbt sich in Ensdorf Jörg Wilhelmy (56). Der Diplom-Verwaltungswirt tritt parteiunabhängig an, ist sich jedoch der Empfehlung der SPD sicher. Wilhelmy hat sich die Digitalisierung der Verwaltung und Neuansiedlung von Gewerbe als Ziel gesetzt.

In Schwalbach ist Amtsinhaber Hans-Joachim Neumeyer (CDU) konkurrenzlos und stellt sich erneut der Urwahl. Der 61-Jährige will weiter in Bildung und Kinderbetreuung investieren.

In Überherrn kandidiert Bürgermeister Bernd Gillo (CDU) altersbedingt nicht mehr. Als parteiloser Kandidat tritt hier der Jurist Michael Fetik (51) an. Er wird von der CDU unterstützt. Fetik will sich für einen besseren ÖPNV und Gewerbeansiedlungen einsetzen.

Die SPD schickt in der Grenzgemeinde die Juristin Anne Yliniva-Hoffmann (42) ins Rennen. Sie will Schulen und die Kinderbetreuung stärker fördern.

Für die Grünen kandidiert die 57- jährige Bauingenieurin Esther Thilmont (57). Sie ist projekt- und verwaltungserfahren.

Prokurist Horst Zimmer (58) tritt in Überherrn als parteiunabhängiger Bewerber an. Er will sich um die Zukunft junger Familien und mehr Transparenz sowie Bürgerbeteiligung kümmern.

In Wadgassen kandidiert Amtsinhaber Sebastian Greiber (SPD) erneut. Der 38-jährige will in seiner zweiten Wahlperiode das Ehrenamt stärker fördern und die Bürgerbeteiligung ausbauen.

Für die CDU tritt die selbstständige Betriebswirtin Katja Metzen (47) an. Sie will sich für mehr Dialoge mit Bürgern einsetzen und so gemeinsam eine gute Zukunft für die Gemeinde erarbeiten.

In Wallerfangen tritt Bürgermeister Günter Zahn (SPD) aus Altersgründen nicht mehr an.

Für die SPD kandidiert Horst Trenz. Der Diplom-Rechtpfleger setzt sich für den sozialen Wohnungsbau und den Erhalt des Freibades ein.

Nicole Reiners-Gerard (50) tritt für die CDU an. Die Diplom-Verwaltungswirtin ist für eine Senkung der Kita-Beiträge und will Gewerbetreibende mehr fördern.

Als überparteiliche Kandidatin geht Regine Collet (52) ins Rennen. Die Diplom-Verwaltungswirtin und Leiterin des Wallerfanger Ordnungsamtes ist für mehr Bürgernähe und bezahlbareren Wohnraum. rgi

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