„Dahemm is dahemm – Mir im Saarland“

35. Seniorenaufsatzveranstaltung der KEB Saar-Hochwald

DILLINGEN Das Saarland ist 63 Jahre alt. Vor über einem halben Jahrhundert trat das Saarland, das nach zwei Weltkriegen von Frankreich begehrt und besetzt war, der Bundesrepublik Deutschland bei. Seit Mitternacht, am 6. Juli 1959, ist das Saarland wirtschaftlicher Teil des Bundesgebietes und in der gleichen Nacht wurden von dem damaligen Ministerpräsidenten Röder die Zollschranken bei Homburg / Eichelscheid aufgehoben.

An diesem „Tag X“ ging im Saarland die „Frankenzeit“ zu Ende und die D-Mark wurde eingeführt. Ein Land geprägt durch Kohle und Stahl, aber auch ein Land, das durch die Montankrise arm wurde, und ein Strukturwandel der immer noch in den Aufgabenbüchern der Politiker steht.

Auch die latente Finanzkrise des Landes kann nicht überdecken, dass trotz dieser ganzen Schwierigkeiten ein saarländisches Wir-Gefühl entstanden ist. Nicht zuletzt durch Persönlichkeiten, die unserer Heimat eine Sprache geben, wie etwa die Schriftsteller Ludwig Harig, Alfred Gulden, Johannes Kühn oder Gerd Dudenhöffer, der als Kabarettist die saarländische Lebensart bundesweit bekannt machte.

Wie hat sich das Saarland äußerlich, in seinem Lebensgefühl, in seiner kulturellen, politischen Identität und in seinen ökonomischen Grundlagen verändert? Was ist das „Wir“ und was sind die Gründe das Saarland zu lieben?

Etwa die saarländische Offenheit und Gastfreundschaft? Das saarländische Motto „Hauptsach gudd gess?“ Die saarländische Solidarität „Isch kenn do enner, der enner kennt“? Die liebenswerten „rheinfränkischen“ und „moselfränkischen“ Dialekte? Die Nähe zu Frankreich, Luxemburg und Belgien mit ihren kulturellen Einflüssen?

„Unn?“ würde der typische Saarländer fragen, welche Geschichten, Erzählungen, Anekdoten, „Kloores“, besondere Momente und Erlebnisse fallen Ihnen hierzu ein? Geben Sie uns mit Ihrem Beitrag einen Einblick in die saarländische Seele.

Die Teilnehmer an der Aufsatzveranstaltung werden gebeten jeweils nur einen, bisher unveröffentlichten, Beitrag mit einem Umfang zwischen zwei und maximal fünf DIN A4 Seiten einzureichen, entweder in Briefform oder per E-Mail als Word-Dokument. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Alle eingehenden Beiträge werden namentlich in der Aufsatzsammlung veröffentlicht und im Rahmen einer Feierstunde im November 2020 vorgestellt.

Der kostenlose Flyer zur Aufsatzveranstaltung ist erhältlich bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Saar-Hochwald, Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3, Saarlouis, Tel. (06831) 769744; keb.saar-hochwald@bistum-trier.de.

red./am

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