Da war ganz schön was los

Vereinsgemeinschaft“ lud zum mittlerweile „35. Brotdorfer Freeschenfeschd“ ein

BROTDORF Acht Vereine hielten erneut allerlei Leckereien für die zahlreichen Besucher bereit, bei Hähnchenflieten und Falafel, Flammkuchen, „Pulled Pork“-Burger oder Prager Schinken fiel die Wahl ganz schön schwer. Auch eine umfangreiche Getränkepalette mit einem Weinstand, Cocktails, Shots oder ganz klassisch Apérol-Spritz und Hugo ließen keine Wünsche offen.

Schon am Samstagabend herrschte reges Treiben auf dem Festplatz, denn nach einer musikalischen Gesangsdarbietung von Elisa Rehlinger sollte die neue „Freeschenkönigin“ Jasmin I. (Altmann) vorgestellt werden. Zuvor verabschiedeten Ortsvorsteher Torsten Rehlinger und der Vorsitzende der „Brotdorfer Vereinsgemeinschaft“, Simon Leistenschneider, die scheidende „Freeschenkönigin“ Fabienne I. (Kost) gebührend.

Fabienne blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr

Fabienne blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen tollen Erlebnissen und bedankte sich bei allen, die sie bei der Ausübung ihres Amtes begleitet und unterstützt haben. Ihrer Nachfolgerin wünschte sie ebenso unvergessliche Momente und eine wunderschöne Zeit. Ihre letzte Amtshandlung war die Ehrung von Hans-Albert Adams, der seit vielen, vielen Jahren treue Dienste im Vorstand der Vereinsgemeinschaft leistet.

Als Protektorin freute sich Martina Holzner sehr darauf, die neue „Freeschenkönigin“ zu krönen. Ihr Dank galt allen Helfern, die jedes Jahr aufs Neue zum Gelingen dieses traditionsreichen Dorffestes beitragen, hier erwähnte sie insbesondere den Vorstand der „Brotdorfer Vereinsgemeinschaft“, die bereits viele Wochen im Vorfeld mit den Vorbereitungen für diese beiden Tage beschäftigt sind. Als kleines Geschenk hatte sie zur Förderung der Brauchtumspflege für jeden am „Freeschenfeschd“ teilnehmenden Verein 100 Euro im Gepäck.

Auf einer Kutsche mit einem Schimmel, umringt von kleinen und großen Mitgliedern ihres Patenvereins TuS Brotdorf und der Handball-Version von „Komm, wir halten die Welt an“, wurde Jasmin zur Bühne geleitet.

In ihrer Eröffnungsrede stellte sie sich allen, die sie bis dahin noch nicht kannten, kurz vor und betonte stolz, wie sehr sie sich auf ihre neue Tätigkeit freue. Viele Ehrengäste hatten sich ebenfalls vor der Bühne eingefunden.

Simon Leistenschneider freute sich, neben Bürgermeister Marcus Hoffeld mit Frank Wagner einen weiteren Landtagsabgeordneten zu begrüßen. Als waschechter Brotdorfer ist die Anwesenheit für den Ersten Beigeordneten, Dieter Ernst, selbstverständlich, so konnte Torsten Rehlinger ihn ebenso wie die ehrenamtlichen Beigeordneten Dr. Manfred Kost, ebenfalls Brotdorfer, Axel Ripplinger und Rosi Gruhn beim „35. Freeschenfeschd“ willkommen heißen.

Auch Hoheiten aus der Region hatten den Weg nach Brotdorf gefunden, zum Beispiel das „Viezdreigestirn“, Viezkönigin Nathalie I. mit ihren Prinzessinnen Laura und Sophie, Bierkönigin Bianca I. aus Mettlach oder Bohnenkönigin Vivienne I. aus Nohn.

Mit zwei Schlägen war das Fass von Martina Holzner auch schon angezapft und das Fest konnte offiziell beginnen.

Die Stimmung zum Kochen brachte anschließend die Band „The Beavers“. Dichtes Gedränge auf der Tanzfläche zeigte die Begeisterung der Besucher.

Der Sonntag begann mit einem Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein „Loreley“ Brotdorf“. Die Garden des BCV „Die Quakenbacher“ boten am Nachmittag für die kleinen Gäste ein Glücksrad sowie das Basteln von Fröschen an. Kinderschminken und Strähnchen flechten stand ebenfalls auf dem Programm.

Kutsche mit Schimmel bringt „Freeschenkönigin“

Musikalisch wurde es ab 16.30 Uhr mit „Victorious Deal“ aus Losheim, der Nachwuchs-Sängerin Angelina Lauer aus Merchingen und „Sebastian Unplugged“, die mit Sängerin Nici Geier einen tollen Special-Guest im Gepäck hatten.

Zur Finanzierung des Festes wurde auch in diesem Jahr wieder eine große Tombola angeboten, Glücksfee Jasmin I. erfreute über 30 Gewinner und sorgte mehr als einmal für strahlende Gesichter.

Mit „Dr3iklang!“ ging am Sonntagabend ein schönes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein zu Ende.red./ti

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