Coubertin-Medaille für Lena Weidler

Auszeichnung für den besten Abiturienten in Sport

HOMBURG Das Betreiben von Leistungssport und hervorragende schulische Resultate schließen sich nicht aus. Dies beweist die jährliche Vergabe der Pierre de Coubertin-Medaille durch den Landessportverband für das Saarland (LSVS) und das Bildungsministerium an die besten Abiturienten im Fach Sport.

Bei der diesjährigen Verleihung der Auszeichnung durch den LSVS-Präsidenten Adrian Zöhler sowie die Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot fiel Lena Weidler vom Homburger Saarpfalz-Gymnasium zusammen mit Tom Niesporek (Deutsch-Französisches Gymnasium Saarbrücken) die Aufgabe zu, stellvertretend für alle zehn Preisträger die Schülerrede zu halten. Dabei betonten sie in einem frei vorgetragenen Dialog, dass das Ideal des von Coubertin propagierten olympische Sportsgeistes auch auf andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens übertragen werden müsse. Der Sport sei eine besondere Herausforderung bei der eigenen Selbstverwirklichung, erfordere aber auch Respekt für die Kontrahenten und ist Anlass, sich selbst für andere zu engagieren. Daran knüpfte auch LSVS-Präsident Zöhler an, der sportliche Fairness auf die gesamte Lebenswirklichkeit übertragen wissen möchte.

Staatssekretärin Streichert-Clivot hob denn auch die Vorbildfunktion der zehn Preisträger des Abiturpreises hervor. Die Geehrten müssen neben herausragenden Leistungen im Sport auch soziale Verantwortung in der Schule oder im Verein übernehmen. Diesen Anforderungen wurde die Homburgerin Lena Weidler in besonderem Maße gerecht. Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Leichtathletin, sondern hat auch immer ihre schulischen Ziele konsequent verfolgt.

Mit Sachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungskraft hat sie sich stets auch in der Schulgemeinschaft engagiert. „Diesen Preis hat sich Lena mit ihren Leistungen und ihrem jahrlangen Einsatz für die Schule redlich verdient“, lobte Schulleiter Jürgen Mathieu seine ausgezeichnete Abiturientin.red./dos

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