Chorgeist und Zusammenhalt

Das Waldheimer Dorffest wurde zum ersten Mal an drei Tagen gefeiert

WALSHEIM „Das Wetter ist schön, die Musik ist gut und das Bier ist kalt. Es wird ein schönes Fest, “ wünschte sich Walsheims Ortsvorsteher Michael Thomann am Samstagabend, als das sechste Dorffest am Duppstein offiziell eröffnet wurde.

Er sollte Recht behalten. In der bewährten Kombination, die Sportfreunde am Bier, Haus Sonne mit dem Käsebrett und Mittagessen, die AH mit Flammkuchen und Wein, die Hosenträger in der „Unschlag-Bar“ und die Feuerwehr mit Würstchen und Schwenker, wurde ein breites kulinarisches Spektrum abgedeckt.

Thomann schwärmte zudem vom Chorgeist und Zusammenhalt beim Aufbau zum erstmals drei Tage dauernden Fest. „Man versteht sich als Dorffest-Truppe, jeder hilft dem anderen. Das ist eine schöne Geschichte“, so der Dorfchef, der mit seiner Truppe, den Hosenträgern, das Fest vor fünf Jahren wiederbelebt hatte.

Damals hatten zwölf junge, dynamische Männer das kleine Fest spontan auf die Beine gestellt. Es hat sich mittlerweile im Dorfleben etabliert, ist zu einem in Aufbau und Ensemble stimmigen Fest geworden. Als DJ Anh Nown aus Bietstadt an der Hitsch legte Daniel Weiser am Abend des Eröffnungstags auf, sorgte für die musikalische Begleitung eines gemütlichen Abends.

Nachdem die Gäste im letzten Jahr in den „Wilden Westen“ entführt worden waren, hieß diesmal das Motto „Piraten“. Eigens dafür wurde auch die Piratenflagge gehisst, segelte das Dorffestschiff „rund um den Duppstein“ unter Jolly Roger oder der Totenkopfflagge.

Auch wurde das Programm für die Kleinen Besucher vergrößert. Blickfang war eine als Hüpfburg, 14 Meter lang. Dazu boten Sina Lauer und Jana Schneider Kinderschminken, durften die Väter bei der Feuerwehr an der Kübelspritze pumpen und die Kinder löschen. Derweil flossen erstmals zwei eigene Walsheimer Biersorten aus den Zapfhähnen. Die bekannte Weiße, seit Jahren das Sommerbier auf dem Fest, ergänzte das Walsheimer Festbier. Beide stammen aus der dorfeigenen Biermanufaktur Walsheimer Sudhaus der Familie Raffel.

Und natürlich gab es jede Menge auf die Ohren. ott

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