Cagefights der Extraklasse

We Love MMA Champion Adrian Zeitner verteidigt eindrucksvoll seinen Titel

SAARBRÜCKEN Die 48. Ausgabe der härtesten Liga (MMA) Deutschlands feierte eine grandiose Premiere in der Saarlandhalle. Spannende Cagefights zwischen nationalen MMA-Helden, internationalen Kämpfern und Lokalmatadoren rissen die Besucher von ihren Sitzen. Gekrönt wurde der Abend mit dem Titelkampf im Weltergewicht zwischen dem polnischen Herausforderer Thomas Sobczak (MMAtaleo Slupsk) und We Love MMA Champion Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz).

Mit dem Song „I Can’t Stop“ von Flux Pavilion stieg der fokussierte Saarbrücker Roman Kapranov unter tobendem Applaus in den Cage. Kapranov eröffnete den Kampf im Mittelgewicht gegen Nils Wernersbach (Suum Cuique Mainz) mit einem Lowkick und bringt seinen Gegner zu Boden. Nach hartem Grappling in der ersten Runde steigt der 32-Jährige Saarbrücker neu orientiert in die zweite Runde ein. Doch auch das größte Granit gibt nach und so kassiert Kapranov harte Schläge, die Wernersbach den Sieg einbringen. Doch so leicht wird sich der Saarbrücker nicht unterkriegen lassen. Mit einer neuen Strategie will er im nächsten Jahr am 16. Mai 2020 vor heimischen Publikum beweisen, was in ihm steckt.

Ein Körperschach bekam das Saarbrücker Publikum beim Kampf um den Titel zwischen Tomasz Sobczak (MMAtaleo Slupsk) und Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz) geboten. Gleich in der ersten Runde konnte der We Love MMA Champion Adrian Zeitner mit seiner strategischen Überlegenheit und seinen ringerischen Fähigkeiten punkten. In unter zwei Minuten verteidigte der Mainzer seinen Titel mit einem ausgeklügelten Triangel Choke und so musste der Mann aus Slupsk die erste Niederlage seiner Karriere einstecken. Mit der Kampfansage „Das war ein schöner Tanz. Doch ich will wieder Tanzen. Marcel Quietzsch – Du bist an der Reihe“, fordert Zeitner bereits den nächsten Gegner heraus.

Ein unfassbares Duell lieferten sich Rene Runge (Narong Gym) und Sadat Suljovic (Lee Gym). Die Leichtgewichte ließen dem Publikum keine Zeit zu blinzeln. Gleich zu Beginn bringt Runge sein Gegenüber Suljovic zu Boden und zeigt MMA-Kunst aus dem Handbuch. Schulbuchmäßig setzt er einen Armhebel an und zwingt Suljovic damit noch in der ersten Runde zum Abklopfen.

Leo Lauber vom FSS Team Heidelberg will auch bald den We Love MMA Gürtel in seinen Händen halten. Und so steigt er mit der Titelqualifikation vor Augen in den Cage. Sein Gegner Vardan Melikyan von Taunusfighter Idstein bewies jedoch ein großes Kämpferherz und hielt den harten Schlägen des 1,80 Meter großen Heidelbergers lange stand. In der letzten Minute des Kampfes lassen beide Fighter starke Fäuste fliegen und landen harte Treffer. Jedoch war es der Heidelberger Lauber, der am Ende bessere Akzente setzen konnte und seinen zweiten Sieg in Folge bei We Love MMA mitnimmt.

Ausblick auf 2020

Auch im nächsten Jahr kommt We Love MMA wieder nach Saarbrücken. Den 16. Mai 2020 sollte sich jeder Kampfsportfan aus dem Saarland rot im Kalender markieren. Dann baut die härteste Liga Deutschlands erneut den Cage in der Saarlandhalle auf. Seit Samstag läuft der Vorverkauf für 2020 mit einem Early-Bird Ticketdeal, die in den nächsten 15 Tagen unter www.welovemma.de gekauft werden. Tickets für alle anderen We Love MMA Events gibt es ebenfalls auf der Website sowie unter der Tickethotline (0 18 06) 57 00 70. Einlass für alle MMA-Fans ist ab 18 Jahren möglich. red./jb

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