Bürger sollen Schutzmasken selber nähen

Krisenstab des Landkreises bittet um Mithilfe: Ärzte und Kliniken unterstützen

KREIS SAARLOUIS Mit einem Aufruf zum Nähen von Atemschutzmasken hat sich der Krisenstab des Landkreises Saarlouis an die Öffentlichkeit gewandt: Bürger werden um Mithilfe gebeten. Sie sollen Atemschutzmasken nähen. der Aufruf im Wortlaut:

„Jeder, der einen wichtigen Beitrag leisten möchte, um Ressourcen im Bereich Schutzkleidung zu schonen, kann jetzt helfen Atemschutzmasken für Kliniken und Arztpraxen zu nähen. Stoffreste, alte Bettlaken, T-Shirts oder Hemden: Die meisten Menschen haben Stoffe im Haushalt, die sich dafür eignen. Hauptsache, sie sind bei 95° C waschbar und aus Baumwolle. Der Landkreis Saarlouis hat eine Nähanleitung erarbeitet, diese steht zum Download bereit unter: www.kreis-saarlouis.de.

Bürger werden gebeten, die selbstgenähten Atemschutzmasken im Landratsamt Saarlouis abzugeben, von dort aus werden sie an die Kliniken und Arztpraxen verteilt.

Auch Unternehmer, wie Maler- oder Stuckateurbetriebe, die Atemschutzmasken übrig und für diese zurzeit keine Verwendung haben, werden gebeten, die Masken dem Landkreis Saarlouis zur Verfügung zu stellen.

Die gespendeten Atemschutzmasken können immer dienstags und freitags um 15 Uhr am Eingang des Erweiterungsbaus des Landratsamtes in Saarlouis, Kaiser-Friedrich-Ring 33, abgegeben werden.“ red./am

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