Brahms‘ Deutsches Requiem

Kammerchor „Encore“ in St. Josef Riegelsberg

RIEGELSBERG Im zweiten Jahr seines Bestehens wagt sich der Kammerchor „Encore“ an eines der größten Werke der Chormusik: Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms.

Keine düstere Totenmesse, sondern ein Werk voller Hoffnung, Trost und Zuversicht erwartet die Zuhörer. Dabei verwendet der Komponist nicht die Texte der katholischen Liturgie, sondern wählte Bibelstellen aus, die ihn ganz persönlich berührten. Der Tod seiner Mutter im Jahre 1865 war der Auslöser für die Finalisierung des Werkes und schon bei der Uraufführung des Werkes im Bremer Dom rührte das Werk die Menschen zu Tränen. Seitdem hat die so unkonventionelle Totenmesse eine 150-jährige Erfolgsgeschichte aufzuweisen und bewegt die Menschen auf der ganzen Welt.

Am 1. November um 18 Uhr erklingt in der Kath. Pfarrkirche St. Josef in Riegelsberg die besondere Kammermusikfassung in der Bearbeitung von Joachim Linckelmann, die versucht, die ursprüngliche klangliche Balance wiederherzustellen. Begleitet wird der Chor von Musikerinnen und Musikern der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Die solistischen Aufgaben übernehmen Dorothea Brandt, Sopran, und Bernd Bachmann, Bariton. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des Saarbrücker Dirigenten Matthias Rajczyk.red./tt

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