Blutspende kann Leben retten

Bundeswehr zu Besuch beim DRK-Blutspendedienst in Saarlouis

SAARLOUIS Mit einer einzelnen Blutspende können bis zu drei weitere Leben gerettet werden. Soldaten der Saarlandbrigade leisten mit ihrer Blutspende einen kleinen Beitrag dazu, das Unfallopfer oder chronisch erkrankte Menschen überleben und gesund werden können.

Das Blutpräparate immer ausreichend zur Verfügung stehen können, ist es den Fallschirmjägern und Luftlandern der Luftlandebrigade 1 wichtig, gemeinnützig zu denken. Aus diesem Grund gehen sie regelmäßig zu Blutspendeterminen des DRK-Blutspendedienst West in der Region.

Um auf dieses Thema und die Notwendigkeit von Blutkonserven aufmerksam zu machen, sind 20 Soldaten beim DRK Ortsverein Saarlouis in der Mehrzweckhalle Picard zu Besuch gewesen.

Menschen können in allen Lebenslagen irgendwann einmal auf eine Blutkonserve angewiesen sein, dass ist dem neuen Kommandeur der Luftlan­de­brigade 1, Oberst Jens Arlt, nur zu gut bewusst. Als Familienvater und ausgebildeter Kommandosoldat kann er diese Notwendigkeit ganz besonders einschätzen.

Er weiß, dass im Auslandseinsatz sowie in den Trainings an den Bundeswehrstandorten seine Soldatinnen und Soldaten ständig extremen Situationen ausgesetzt sind. Das Risiko einer Verletzung im Dienst ist nie gänzlich auszuschließen, vor allem mit Blick in die Einsatzgebiete der Bundeswehr.

Aber auch als Ehemann und Vater von drei Kindern liegt es ihm sehr am Herzen, dass im Falle einer plötzlich auftretenden Krankheit, eines Unfalls oder einer Notoperation, eine schnelle Versorgung mit Blutpräparaten durch unsere Ärzte erforderlich sein kann.

Aufgrund der besonderen COVID-19-Situation und den damit zusammenhängenden Hygienemaßnahmen ist die Blutspende vom DRK-Ortsverein Saarlouis in die Mehrzweckhalle nach Picard verlegt worden. Hier können die Abstandsregeln aufgrund der Größe der Halle wesentlich besser umgesetzt werden. Im „Normalfall“ finden diese in der Anne-Frank-Schule, Zeughausstraße 32, in der Innenstadt von Saarlouis statt.

An diesem Tag hatten besondere Hygienemaßnahmen gegolten, die alle – Bundeswehr, Bürger und DRK – nach den Empfehlungen des Robert Koch-Institut umsetzten. Unter anderem gehörten dazu das Einhalten von zwei Meter Mindestabstand, häufiges Händewaschen, sowie das Tragen einer Gesichtsmaske.

Alle wichtigen Infos und zukünftige Termine zur Blutspende können auf der Internetseite des DRK-Blutspendedienst West Saarland und Rheinland-Pfalz unter www.blutspendedienst-west.de nachgelesen werden. red./eck

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