Bilder von Frauen

Ausstellung von Reza Baharan im Herzogsaal

ZWEIBRÜCKEN Der Kunstverein Zweibrücken lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung Reza Baharan „Bilder von Frauen – Meisterzeichnungen“ am Sonntag, 18. August, um 11.15 Uhr im Herzogsaal der Stadt Zweibrücken. Oberbürgermeister Prof. Dr. Marold Wosnitza begrüßt die Gäste. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Jürgen Ecker, Vorsitzender des, Kunstvereins Zweibrücken. Der Künstler ist zur Eröffnung am 18. August anwesend.

Reza Baharan wurde 1940 in Täbriz im Iran geboren. Nach dem Besuch der Kunstschule in Täbriz studierte er von 1966 bis 1970 Keramik und Malerei an der Universität der Bildenden Künste in Teheran. Seine Abschlussarbeit wurde 1970 im archäologischen Museum von Teheran ausgestellt. Kaiserin Farah Diba, Gattin des Schahs, sah seine Werke und war so begeistert, dass sie ihm ein Stipendium für Paris gewährte.

In der Cité des Arts erhielt er ein Atelier für Malerei und Bildhauerei, wo er mit weiblichen Modellen arbeiten und seine ersten Aktstudien fertigen konnte. 1978 ließ er sich im südfranzösischen Rasteau nieder und richtete sein Atelier in Avignon ein. Seit vielen Jahren besitzt er auch die französische Staatsbürgerschaft.

Reza Baharans Zeichnungen aus den 80er und 90er Jahren widmen sich fast ausschließlich der Darstellung der Frau. Als Gesichter, Halb- oder Dreiviertelfiguren, auch als großformatige Aktdarstellungen, beeindrucken die Zeichnungen mit Bleistift und Graphit durch ihre Präsenz, die nicht zuletzt einem geschickten kompositorischen Aufbau und einer ausgeklügelten Licht-Schatten-Führung zu verdanken ist.

Mit ästhetischer Virtuosität spürt der Künstler weiblicher Sensibilität und psychischer Befindlichkeit nach.

Vom 29. Mai bis 11. Juni dieses Jahres wurden „Les plus beaux dessins de Reza Baharan“ durch den französischen Senat in der Orangerie du Sénat, Jardin du Luxembourg, in Paris ausgestellt. Dieser um einige Zeichnungen erweiterte Werkblock der Bilder von Frauen ist nun im Herzogsaal Zweibrücken zu sehen.

Die Ausstellung ist bis zum 8. September zu sehen. red./dos

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