„Beate und Marlene“

Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen

SAARBRÜCKEN Am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr findet in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland eine Filmvorführung mit dem Titel „Beate und Marlene – Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen“.

Ein Film über zwei außergewöhnliche Frauen, die sich auf sehr besondere Weise in die deutsche Geschichte eingebracht haben.

Marlene Dietrich setzte sich für Emigranten aus Nazi-Deutschland ein und ging während des Zweiten Weltkriegs in die amerikanische Truppenbetreuung. Beate Klarsfeld setzt sich bis heute für die Erinnerung an die ermordeten Juden Europas ein. Der Film folgt den Biografien dieser beiden Frauen und macht ihre Haltungen und Einstellungen deutlich. Interviews mit den Bundestagsabgeordneten Marie-Luise Dött, Kerstin Griese, Gregor Gysi und Omid Nouripour, mit den Historikern Natalie Lettenewitsch und Günger Morsch sowie dem Kabarettisten Jochen Malms­heimer fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung dessen, was Marlene Dietrich und Beate Klarsfeld taten und tun. Und der Film möchte wissen, was dies gegenwärtig noch für einen Wert hat.

Aus aktuellem Anlass wird Beate Klarsfeld nicht aus Paris anreisen, sondern in einer Videobotschaft sprechen. Anschließend wird der Film „Beate und Marlene. Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen“ gezeigt. Mit dieser Veranstaltung wird die Ausstellung „Marlene Dietrich. Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis“ (6. November bis 27. Januar 2021 in der Politischen Akademie) eröffnet!

Eine Wanderausstellung der Gedenkhalle Oberhausen (unterstützt von der Marlene Dietrich Collection Berlin).

Wichtige Hinweise: Es gibt nur noch wenige freie Plätze (schriftliche Anmeldung über www.stiftung-demokratie-saarland.de und telefonisch (06 81) 90 62 60. red./jb

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