BBZ Homburg auf dem Weg nach Europa

HOMBURG Das BBZ Homburg (Paul-Weber-Schule) wird in den kommenden beiden Jahren im Rahmen des Erasmus+-Programms der EU gefördert. Die Schule bekam den Zuschlag für das länderübergreifende Projekt „Mental Health for European Youth“ („Mentale Gesundheit für europäische Jugendliche“), das sie zusammen mit Partnern in Österreich, Griechenland und Portugal durchführt. Ziel ist es, psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen vorzubeugen und ein häusliches und schulisches Umfeld zu schaffen, das zum mentalen Wohlbefinden beiträgt. Hans-Jörg Opp, Schulleiter am BBZ Homburg: „Sobald die Corona-Bedingungen es zulassen, sind wir in der Lage, ca. 20 Schüler ins Ausland zu schicken. Die Jugendlichen können nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch berufliche Kompetenzen im Bereich Gesundheit und Soziales erwerben.“ Diese Erfahrungen seien für die Lernenden prägend. „Die Projektarbeit in einem interkulturellen Umfeld ist hilfreich für die persönliche Entwicklung und sieht auf dem Lebenslauf gut aus“, so Opp weiter. Das Projekt ist Teil der Internationalisierungsstrategie der Schule, die im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht wurde. Carsten Kohlberger, Initiator und Koordinator des Projekts, sagt: „Wir wollen als Schule europäischer werden. In der Berufswelt sind interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse immer bedeutsamer. Hierfür wollen wir die Schüler sensibilisieren.“ Neben den Lernenden können sich deshalb auch Lehrkräfte der Schule auf europäischer Ebene fortbilden.

red./jj / Foto: BBZ

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