Bayrische Olympiade und mehr

Die 52. Gälbacher Zeltkirb war wieder ein voller Erfolg

NIEDERGAILBACH Erstmals in der mehr als 50-jährigen Geschichte begann die Gälbacher Zeltkirb schon freitags. Ortsvorsteher Martin Vogelgesang absolvierte gemeinsam mit der früheren Karlsberg-Bierkönigin Marie-Christin I. den Fassbieranstich. Danach begann die bayerische Olympiade, die von Herbert Buhr moderiert wurde.

Schnell hatten sich drei Teilnehmer gefunden, die sich in den Disziplinen Weißwurstessen, Maß-Stemmen und Nagelhacken messen konnten. Sieger wurde Clemens Buck aus Walsheim, der ein Grillpaket gewann. Zweiter wurde Nils Erhardt, Dritter Jonas Hess, beide aus Niedergailbach. Sie wählten aus einer Tagesfahrt nach Wahl und einer Zwei-Tagesfahrt nach Paris.

Viele hatten zum Zeltkirb-Auftakt ihr Oktoberfestkostüm ausgepackt. Dazu sorgten die Laabtaler Musikanten mit vielen feschen bajuwarischen Kompositionen für den richtigen Ton. Zwischendurch hatte die 15-köpfige Straußgesellschaft die Kirb ausgegraben. Mit ihm und den Gälbacher Musikanten brachten sie sonntags die Kirb in jedes Niedergailbacher Haus.

Der dreijährige Tim Maurer zog wieder die Glückslose bei der traditionellen Verlosung unter allen Festgästen. Christine Oberinger gewann die vom Ortsvorsteher gestiftete Fahrt nach Amsterdam. Judith Lang kann eine Wellness-Behandlung genießen. Einen Gutschein für die Reinheimer Kochschule Mehler holte sich der Niedergailbacher Antony da Papa, während Alina Betz (Niedergailbach) eine Tagesfahrt gewann. Grillpakete fielen an die Lose von Markus Hepper (Erfweiler-Ehlingen) und Julia Gros (Niedergailbach).

Beim Schafskopfturnier, seit vielen Jahren von Lothar Wyniarskyj organisiert und geleitet, machten sich 16 Teilnehmer auf Punktejagd. Am Ende hatte Walter Motsch aus Reinheim mit 3440 die meisten gesammelt. Er verwies Wolfgang Ast aus Altheim mit 2790 und August Reich (Bliesransbach) mit 2780 auf die weiteren Plätze. Die „rote Laterne“ bekam der Niedergailbacher Dirk Rebmann, der im letzten Jahr noch den Siegerpreis mit nach Hause nehmen durfte.

Am Ende zog Vogelgesang eine positive Bilanz der Kirb. Rund 250 Helfer aus allen Vereinen der veranstaltenden Arbeitsgemeinschaft und dem kompletten Dorf hatten mit Hand angelegt, zeigten dass das Dorf-Fest auf breitem Fundament steht. Auch freitags zu beginnen, statt Montagnachmittags das Fest ausklingen zu lassen, stellte sich als richtige Entscheidung heraus. „Es waren am ersten Tag mehr Besucher da, als bisher montags. Wir werden diesen Tag auch im kommenden Jahr, wenn auch in etwas geänderter Ausgestaltung, anbieten“.red./ott

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