AWO-Seniorenhaus Klosterkuppe in Betrieb

Mit dem Versenken einer Zeitkapsel wurde das das Startsignal zum Umzug vom Heinrich-Albertz-Haus in das neue Domizil gegeben

MERZIG Knapp zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich geht das neue AWO-Seniorenhaus Klosterkuppe in Betrieb. Der moderne, 16,5 Millionen Euro teure Neubau am Ende der Torstraße zwischen Losheimer Straße und Schillerstraße bietet 109 Plätze und dient als zeitgemäßer Ersatz für das in die Jahre gekommene Heinrich-Albertz-Haus. Mit dem Versenken einer Zeitkapsel auf der Freifläche vor der künftigen Cafeteria wurde am Pfingstwochenende das Startsignal zum Umzug gegeben. Dieser soll der in der zweiten Juniwoche abgeschlossen sein.

Holger Wilhelm, Landesgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, ließ die Zeitkapsel im Beisein von Bürgermeister Marcus Hoffeld, dem AWO-Kreisvorsitzenden Josef Wölfl, Direktor Torsten Schmittberger, Einrichtungsleiter Benedikt Collmann und weiteren Anwesenden in die freigelegte Grube ein; im kupfernen Behälter eine Tagesausgabe der

Zeitung, eine funkelnagelneue Ein-Euro-Münze und eine Flasche besten Mirabellenschnapses aus der Region.

Das architektonisch nicht alltäglich gestaltete Gebäude-Ensemble besteht aus vier Häusern, die über einen Lichthof und ein gemeinsames Außengelände miteinander verbunden sind. „Wohnen und Pflege in guter Nachbarschaft“ heißt das Konzept, dem auch die großzügige Cafeteria im Eingangsbereich dienen soll. Den Senioren stehen vorwiegend Einzelzimmer in unterschiedlichen Wohneinheiten und Wohnebenen zur Verfügung, entsprechend den Anforderungen der Bewohner mit Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten von Selbstständigkeit bis hin zu intensiver Pflege.

Geplant wurde der Neubau von dem Merziger Architekt Sigmar Ahr. Die Einweihungsfeier wurde wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie verschoben und soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.red./ti

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