Aus der Geschichte lernen

Antifaschistisch-historischer Spaziergang in Neunkirchen

Neunkirchen. Das Forum für Freiheit, Demokratie und Antifaschismus sowie die Stadtverwaltung und die Volkshochschule Neunkirchen laden zu einem antifaschistisch-historischen Spaziergang durch das Stadtgebiet Neunkirchen, statt einer Stadtrundfahrt, Pandemie-bedingt.

„Wir müssen Lehren aus unserer Geschichte ziehen und weisen auf die aktuelle Zunahme nationalistischer, rassistischer, faschistischer, antisemitischer Entwicklungen und Morde in Deutschland hin – unter anderem in Chemnitz, Kassel, Halle, Hanau und Hamburg, wie auch in anderen europäischen Ländern“, so das Forum.

Der Spaziergang beginnt am Freitag, 7. Mai, um 15 Uhr, im Rathaus-Foyer Neunkirchen. Der Weg führt vom Jägermeisterhaus über verschiedene Stationen, die Zeugnis geben von Terror und Widerstand im dritten Reich in Neunkirchen. Die letzte Station ist das Denkzeichen des Neunkircher Künstlers Seiji Kimoto mit dem an die unmenschlichen Leiden der Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus erinnert wird.

Am nächsten Tag, Samstag, 8. Mai, findet um 17 Uhr eine Veranstaltung an gleicher Stelle, aus Anlass der Befreiung Deutschland vom faschistischen Nazi-Terror statt.

Unter sachkundiger Leitung von Brunhilde Jerrentrup endet der Spaziergang gegen 17.30 Uhr.

Zur Teilnahme bedarf es einer Anmeldung bei der VHS Tel. (06821)92380 und 3 Euro. Die Teilnahme von Kinder die von Erwachsenen begleitet werden, ist kostenlos. red./hr

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