Aufmerksamkeit für den guten Zweck nutzen

FCS-Pokalheld Daniel Batz versteigert sein Trikot und spendet den Erlös vom 1 100 Euro an das Saarbrücker Theresienheim

SAARBRÜCKEN Diesen Tag werden die Kinder des Theresienheims wohl so schnell nicht vergessen: Daniel Batz, der Torwart des 1. FC Saarbrücken und Held des letzten DFB-Pokalspiels gegen Karlsruhe, kam zu Besuch und nahm sich ausführlich Zeit für die begeisterten Jungen und Mädchen.

Batz hatte sich direkt nach dem phänomenalen Sieg im Achtelfinale entschieden, sein Glückstrikot zu versteigern und den Erlös zu spenden. „Der Gedanke kam mir direkt nach dem Spiel, dass ich die Aufmerksamkeit, die plötzlich da war, für den guten Zweck nutzen will“, erinnert sich der 29-Jährige.

„Also habe ich mich entschieden, mein Trikot zu versteigern und den Erlös zu spenden.“ 1 100 Euro kamen durch die Versteigerung zusammen.

Den Kontakt zum Saarbrücker Theresienheim stellte der 1. Vorsitzende des FCS, Jörg Alt, her: „Über unseren Spieler Christopher Schorch waren wir bereits im Dezember im Theresienheim und der Besuch hat uns tief beeindruckt. Wir wollten, dass die damalige Spendenaktion keine Einmalaktion bleibt. Daher habe ich Daniel diese Einrichtung als Spenden-Empfänger vorgeschlagen.“

Und die Freude ist riesig. Vor allem auf Seiten der Kinder, die die Ferien nutzten, um aus Wohngruppen aus dem ganzen Saarland zu kommen und ihren Elfmeter-Held persönlich kennen zu lernen und sich mit ihm fotografieren zu lassen. Die meisten hatten Trikots, T-Shirts, Mützen und Bilder mitgebracht und sammelten ­fleißig Autogramme. Andere nutzen die Gelegenheit für ein Gespräch über ihren Lieblingssport und ihren Lieblingsverein.

„Für die Kinder ist das etwas ganz Besonderes und wir sind dem Verein sehr dankbar“, betont Bereichsleiter Heribert Denzer. Und auch für das Geld hat er schon konkrete Ideen: „Wir würden gern einen wetterfesten Tischkicker für den Hof anschaffen.“ FCS-Torhüter Daniel Batz ist sofort begeistert: „Wenn ich Zeit habe, komme ich auf jeden Fall zur Einweihung.“

Mehr Informationen über die Einrichtung gibt es auf www.theresienheim.de. red./jb

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