Auf den Spuren des Bergbaus im östlichen Lothringen

SAARBRÜCKEN Zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise in die Wald- und Industrielandschaft des französischen Warndt lädt die Stiftung Demokratie Saarland am Samstag, dem 13. April, ein. Obwohl der Steinkohlenbergbau in Ostlothringen ausgelaufen ist, sind die Spuren dieser ehemaligen Schlüsselindustrie noch allgegenwärtig. Die Tagesfahrt erschließt diesen weithin unbekannten Altindustrieraum zwischen Stiring-Wendel, Creutzwald und Folschviller und führt dabei zu großartigen Zeugnissen der Industriekultur, die die Geschichte der Industrialisierung in dieser Region erzählen. Im Einzelnen werden große, aber auch „kleinere“ Attraktionen angefahren und dort jeweils seltene Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Unter anderem geht es so nach Petite-Rosselle (Foto: Fördergerüste Grube Wendel), Forbach, Cocheren, Freyming-Merlebach, Ste. Fontaine und Folschviller.

Geführt wird die Exkursion vom Geographen und Direktor des Instituts für Landeskunde Delf Slotta, anerkannter Kenner saarländischer und lothringischer Industrie- und Bergbaukultur, der sich seit vielen Jahren mit der Großregion und seiner industriellen Prägung beschäftigt.

Eine Voranmeldung zu dieser außergewöhnlichen Ganztagesfahrt ist erforderlich. Kontakt: Stiftung Demokratie Saarland, E-Mail: mp@sdsaar.de. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl erfolgt die Berücksichtigung nach dem Eingang der Anmeldungen. Der Reisepreis beträgt 30 Euro.

red./tt/Foto: Slotta

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