AStA mit Doppelspitze

Konstituierende Sitzung des Studierendenauschusses

SAARBRÜCKEN Der 66. AStA der Universität des Saarlandes hat sich konstituiert.

Die neue AStA-Doppelspitze bilden der Lehramtsstudent Alexander Schrickel (unabhängig) und der Jurastudent Moritz Philipp (Grüne Hochschulgruppe).

Ergänzt werden sie durch ihre Stellvertreterin Hannah Spies (Juso Hochschulgruppe Saar & Unabhängige), die ebenfalls Rechtswissenschaften studiert. Eine Woche vorher hatte sich das 66. Studierendenparlament konstituiert und den neuen AStA gewählt. Dem Studierendenparlament sitzen von nun an Lukas Redemann (Aktive Idealisten) und Lorraine Ring (Grüne Hochschulgruppe) vor.

Die Hochschulgruppen „Grüne Hochschulgruppe“, Aktive Idealisten“ und die „Juso Hochschulgruppe Saar & Unabhängige“ bildeten im Vorfeld der Sitzung des Studierendenparlaments eine Koalition und stellen nun gemeinsam mit unabhängigen Referenten den 66. AStA.

Der neue AStA möchte einen seiner Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit auf dem Campus legen. Insbesondere soll der vom 65. AStA aufgebaute Fahrradverleih, AStA-Velo, ausgebaut werden und den Einwegbechern auf dem Campus nun endgültig der Kampf angesagt werden! Hierfür wurde beim Nachhaltigkeitsreferat um eine Referentin aufgestockt. Des Weiteren spielt Diversity eine große Rolle für den neu gewählten AStA. Alle Antidiskriminierungsreferate (Frauen, Queer, Barrierefreiheit, Familie) bleiben erhalten und sollen auch weiterhin Studierende bei Problemen unterstützen und gegenüber der Uni den Finger in die Wunde legen.

Den Vorsitzenden selbst liegen insbesondere die Qualität des Studiums und ein nachhaltiger Verkehr am Herzen.

„Wir müssen in der Lehre endlich fakultätsübergreifend die Chancen der Digitalisierung sinnvoll nutzen!“, so Alexander Schrickel. Dazu ergänzend Hannah Spies: „Auch Anwesenheitspflichten sind ein bevormundendes Konzept aus einem vergangenen Jahrhundert, welches wir endlich überwinden müssen!“.

Moritz Philipp möchte außerdem das Semesterticket in Richtung Frankreich erweitern. Er meint hierzu: „Wir haben allein im Vorstand des Studierendenparlaments und im AStA zwei Studierende aus Frankreich. Die Nachfrage nach einem grenzüberschreitenden Semesterticket besteht! Jetzt sind wir gefordert zu handeln um zu zeigen, dass wir eine waschechte Europauniversität sind.“

„Aus unserer Sicht gibt es viel zu tun und wir freuen uns darauf diese und andere Projekte konstruktiv mit den Verantwortlichen der Universität sowie des Landes anzugehen“, so die Vorsitzenden abschließend. red./jb

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