Artenschutz für die Gespinstmotte

SAARLOUIS Im Saarlouiser Stadtgebiet werden vermehrt Raupenvorkommen gesichtet. Es handelt sich dabei fast ­ausschließlich um die Gespinstmotte, deren Gespinste als ­ungefährlich eingeordnet werden.

Die Gespinstmotte webt den Ast, an dem sie frisst, aber auch ganze Sträucher und Bäume mit einem weißen Gespinst ein. Die Raupen lassen sich teilweise an sehr stabilen Fäden bis zum Boden ab. Die Fäden mit teilweise mehreren Dutzend Raupen können aus mehreren Meter Höhe bis zum Boden reichen.

Es gibt in Saarlouis an städtischen Bäumen in diesem Jahr bislang nur einen Befall durch den Eichenprozessionsspinner, dieser wurde fachmännisch beseitigt und wird regelmäßig nachkontrolliert.

Der Eichenprozessionsspinner kommt tatsächlich hauptsächlich an Eichen vor. Nester des Eichenprozessionsspinners sollten unbedingt ausschließlich von fachkundigen Personen entfernt werden.

Im Sinne eines umfassenden Artenschutzes bittet der Neue Betriebshof Saarlouis darum, die Gespinstmotte in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien aber auch alle anderen Raupen unbehelligt zu lassen. red./jb/Foto: Soeren/stock.adobe.com

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de