Anlieger wegen Einsatz evakuiert

Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz entschärfte Gewehrgranate

CONTWIG Am 19. November wurde um 12.06 Uhr eine Gewehrgranate aus dem 2. Weltkrieg in der Ortsgemeinde Contwig vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz kontrolliert gesprengt. Die Gewehrgranate wurde bei Bauarbeiten beim Ausbau der Tränkgasse gefunden.

Der betroffene Bereich wurde ab 10 Uhr evakuiert und die Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Acht Personen hatten die Notunterkunft in der Turnhalle der Grundschule Contwig-Stambach in dem Zeitraum aufgesucht. Um 12.45 Uhr hatte der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz den gesperrten Bereich wieder freigegeben und die Bewohner konnten in ihre Häuser zurück. Laut Einsatzleitung und der Polizei hatten alle Anwohner zeitnah den gesperrten Raum verlassen und die Räumung funktionierte reibungslos.

Anschließend wurde auch wieder die Ortsdurchfahrt Contwig sowie die Bahnstrecke Bahnstrecke Pirmasens – Zweibrücken sowie der Luftraum freigegeben.

Es waren insgesamt 160 Hilfskräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Ordnungsamtes, der Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst Betreuung und Verpflegung des Landkreises Südwestpfalz bei der Evakuierung im Einsatz.

Von der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land waren folgende Löscheinheiten im Einsatz: Althornbach, Battweiler, Contwig, Dellfeld, Dietrichingen, Großbundenbach, Großsteinhausen, Hornbach, Käshofen, Kleinbundenbach, Maschbach, Rosenkopf, Walshausen und Wiesbach.

Der Einsatz dauerte acht Stunden.red./dos

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