An zwei Nähmaschinen für den guten Zweck

Wally Schorr aus Hirzweiler näht in Eigenregie Mundbedeckungen

HIRZWEILER Das saarländische Verbraucherschutzministerium sucht „flinke Finger“ zum Masken nähen. Wally Schorr hat bereits in Eigenregie mehr als 500 Mundbedeckungen genäht und weitere 300 vorbereitet und fertig genäht. Die Mehrzahl der Masken verteilt sie an Pflegekräfte, es gibt aber auch private Abnehmer, die ihre Arbeit mit Spenden zugunsten herzkranker Kinder belohnen.

Mittlerweile näht Wally Schorr an zwei Nähmaschinen. „Die eine spult Garn und die andere näht“, erklärt sie.

Diese Do-it-yourself-Masken sind zwar keine Medizinprodukte und bieten keinen sicheren Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus. Sie könnten jedoch größere Speicheltröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen abhalten und so das Infektionsrisiko für Dritte mildern. Die selbst genähten Masken helfen nur dann wirklich, wenn sie zusätzlich zu allen anderen Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt werden. Heißt: Weiter Abstand halten, regelmäßig Hände waschen und sich nicht ins Gesicht fassen. Nur so kann die Ausbreitung des Virus effektiv eingedämmt werden. ma

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