Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club empfiehlt

Radfahren in Zeiten des Corona-Virus

SAARBRÜCKEN Auch wenn empfohlen wird, möglichst wenig aus dem Haus zu gehen, kommt man doch nicht umhin, dies zu tun, weil man z. B. etwas einkaufen muss.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) empfiehlt, darüber nachzudenken, ob solche Wege nicht auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnten. „Man ist an der frischen Luft, tankt Sonne und Vitamin D, bewegt sich und stärkt das eigene Immunsystem, was sicherlich kein Nachteil ist in diesen schwierigen Zeiten“, begründet der Sprecher des ADFC Saar, Thomas Fläschner, diese Empfehlung. Radfahren trainiere und reinige die Lunge.

Die Gefahr, sich während des Radfahrens zu infizieren, sei nach Expertenmeinung im Gegensatz zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel so gut wie ausgeschlossen. Außerdem weist Fläschner darauf hin, dass es momentan auf den Straßen sehr ruhig und entspannt zugehe. Mehr Menschen als sonst würden in diesen Tagen für ihre unvermeidlichen Wege das Fahrrad nutzen, wie es auch die Bundesregierung anrate. Deshalb solle man weiterhin besondere Umsicht walten lassen. Fahrradgeschäfte dürften im Übrigen trotz des Schließungsgebotes nach wie vor Service bieten.

Der ADFC Saar selbst hat, wie fast alle anderen Vereine, seine Treffen und Veranstaltungen, wozu auch Radtouren gehören, abgesagt. red./jb

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