„Alkohol“ und „Drogen“

Polizei stellt Vergehen im Straßenverkehr fest

LOSHEIM/WEISKIRCHEN Am Dienstag, 14. Januar, kontrollierten von 16 bis 23 Uhr Beamte der Streifenfahrzeuge der Polizeiinspektion Nordsaarland Verkehrsteilnehmer in Losheim und Weiskirchen auf den Konsum von Alkohol und Drogen. Gegen 17.15 Uhr kontrollierte die Polizei in Weiskirchen einen PKW, der ohne amtliche Kennzeichen unterwegs war.

Der 59-jährige Fahrer aus Weiskirchen war nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis, es waren bei ihm waren typische Auffall-Erscheinungen aufgrund eines zuvor gerauchten „Joints“ feststellbar.

Ein von ihm freiwillig durchgeführter Drogenvortest war positiv auf die Einnahme von Cannabis. Auf der Dienststelle wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie des Konsums von Drogen.

Kurze Zeit später ereilte einen 43-jährigen PKW-Fahrer aus Wadern in Losheim ein ähnliches Schicksal. Auch er führte einen PKW im öffentlichen Straßenverkehr, obwohl er hierzu keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Auch gegen ihn erstattete die Polizei eine entsprechende Strafanzeige.

Ein 64-jähriger Mofafahrer fiel mit seinem Mofa in Losheim aufgrund seiner starken Alkoholisierung auf die Fahrbahn. Verletzt hat er sich hierbei nicht. Ein bei ihm freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille.

Bei der Überprüfung des Rollers konnten im Helmfach unter der Sitzbank noch 14 volle Bierflaschen festgestellt werden. Auch bei ihm wurde zwecks Feststellung der Verkehrstüchtigkeit eine Blutprobe entnommen. Eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr folgt.

Bei einer weiteren Fahrzeugkontrolle konnte bei einem 30-jährigen Beifahrer eine Plastikdose mit Cannabis aufgefunden werden. Ihn erwartet ein Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Eine in Weiskirchen durchgeführte Personenkontrolle ergab das Mitführen eines verbotenen Einhand-Messers. Dieses wurde von der Polizei sichergestellt. Der 19-Jährige aus Weiskirchen muss mit Anzeige verbunden mit einem hohen Bußgeld nach dem Waffengesetz rechnen.

Die Polizei weist an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass die Zahl der Verkehrsunfälle unter Einfluss illegaler Drogen wie Cannabis, Heroin, Speed, Ecstasy oder anderer Amphetamine sich innerhalb von zehn Jahren fast verdreifacht hat. Der Konsum von Cannabis ist in Deutschland kein Randphänomen mehr. Gerade deshalb sollten sich Drogenkonsumenten darüber im Klaren sein, dass die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss meist juristische Konsequenzen hat. Zusätzlich zu einem hohen Bußgeld kommt ein Fahrverbot sowie möglicherweise der Entzug der Fahrerlaubnis in Betracht.red./ti

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de