Albert Neumann feierte 80. Geburtstag

Der Jubilar ist seit dem Jahr 1960 Mitglied in der SPD

WÖRSCHWEILER Albert Neumann feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass gratulierte die SPD Einöd-Ingweiler-Schwarzenacker dem Jubilar bei seiner Geburtstagsfeier zu Hause in Wörschweiler.

Auch heute noch wohnt der Jubilar mit seiner Frau Hannelore in seinem Geburtshaus in der Bierbacher Straße. Seine Nachkommen, Sohn und Enkelin, wohnen im Nachbarort Einöd und sind ebenso wie er in der Region verwurzelt geblieben. Da seine Eltern schon Sozialdemokraten und in der Gemeinde sowohl politisch als auch gewerkschaftlich engagiert waren, sein Vater war zudem Betriebsratsvorsitzender in der Wörschweiler Papierfabrik, war Alberts Weg sozusagen vorgezeichnet: Albert Neumann hat bei der Fa. Dingler in Bierbach den Beruf des Werkzeugmacher gelernt, danach war er 30 Jahre bei der Fa. Demag in Zweibrücken beschäftigt. Er ist seit mittlerweile 64 Jahren gewerkschaftlich bei der IG Metall (IGM) organisiert und davon 50 Jahre in verschiedenen Gewerkschaftsgremien tätig. Unter anderem seine anfängliche Zuständigkeit als IGM-Vertrauensmann im Betrieb haben ihn in den Betriebsrat gebracht und später zu dessen Vorsitzenden werden lassen. Die letzten 23 Arbeitsjahre waren dabei mit einer Freistellung von den betrieblichen Arbeiten verbunden. Zu den weiteren Aufgaben gehörten die Mitgliedschaft im Europäischen Betriebsrat bei Fa. Mannesmann, die Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat seines Arbeitgebers und fast 20 Jahre lang die ehrenamtliche Richtertätigkeit am Arbeitsgericht in Zweibrücken.

Seit dem Tag der Arbeit 1960 ist der heutige Rentner Mitglied der SPD und hatte über Jahre kommunalpolitische Mandate inne. Von 1968 bis 1973 war er im Gemeinderat Wörschweiler und seit der Gebietsreform 1974 im Ortsrat Wörschweiler engagiert, davon 15 Jahre bis 2014 - also bis zum Alter von 75 Jahren - als stellvertretender Ortsvorsteher. In diese Zeit fallen einige Projekte wie die Bebauung der Hangseite in Wörschweiler, die Rückversetzung des Denkmals auf den Dorfplatz mit anschließendem Neubau der Fahrzeughalle der Feuerwehr und die Anschaffung des großen Löschfahrzeuges.

Albert Neumann blickt auf eine rege ehrenamtliche Vereinstätigkeit zurück. Darunter fallen die fast 60-jährige Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörschweiler, die Mitbegründung der Jugendfeuerwehr im Ort im Jahr 1978, das Amt als stellvertretender Wehrführer von Wörschweiler sowie die Ernennung zum Ehrenmitglied des Löschbezirks durch Karl-Heinz Schöner und der 5-jährige Vorsitz beim TUS 05 Wörschweiler. Rückblickend ist Albert Neumann mit allem sehr zufrieden. Beim Gespräch lobt er ausdrücklich seine Frau Hannelore, die ihn über die Jahre mitbegleitet und immer viel „mitgeschafft“ habe. red./st

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