„Aktion Hospizlicht“

Die Waldbreitbacher Hospizstiftung initiiert die Aktion anlässlich des Welthospiztages

NEUNKIRCHEN Hospizliches Ehrenamt bewegt! Um auch in Zukunft für alle da zu sein, die am Lebensende Begleitung und Unterstützung wünschen, wird ein noch bunteres und offeneres Ehrenamt gebraucht. Die „Aktion Hospizlicht“, eine Initiative der Waldbreitbacher Hospizstiftung, will ein Zeichen der Solidarität mit Menschen setzen, die sich auf den Tod vorbereiten müssen.

Mit einer Fülle von Aktionen werden auch in diesem Jahr wieder unzählige Menschen auf die Hospizidee aufmerksam gemacht und Benefizaktionen zur Unterstützung der Hospiz- und Palliativarbeit gestaltet.

Wie in den vergangenen Jahren ist das Ambulante Hospiz St. Josef Neunkirchen auch diesmal dabei und lädt ein, am Freitag, 11. Oktober von 13 bis 16 Uhr ins Momentum – Kirche am Center, Bliespromenade 1 zu kommen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilen Hospizlichter (eine Kerze mit dem Aufdruck ‚Aktion Hospizlicht – In Würde leben bis zuletzt‘) an alle Besucher.

Die Veranstalter wollen ein Zeichen der Solidarität mit sterbenden Menschen setzen, wollen innehalten und sich für ein paar Minuten mit den Menschen verbinden, die sich in Kliniken, zu Hause oder anderswo auf das Sterben vorbereiten müssen.

In möglichst vielen Fenstern soll am Abend des 12. Oktober ein Hospizlicht brennen.

Zudem findet am Samstag, 12. Oktober, 18 Uhr in der Kirche St. Marien in Neunkirchen ein Gottesdienst statt. Gemeinsam mit Pfarrer Michael Wilhelm und der Musikgruppe St. Marien werden die Hospizkerzen angezündet. Jeder Mensch, sei er auch noch so krank, hat eine unverlierbare Würde. Die brennende Kerze ist ein sichtbares Zeichen für die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

red./eck

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