Äppelmarkt 2020 abgesagt

SPD verzichtet auf die Traditionsveranstaltung

FREMERSDORF 1998 wurde in Fremersdorf zum ersten Mal der Äppelmarkt durchgeführt. Seit diesem Zeitpunkt wurde er stetig vom Initiator und Organisator, dem SPD-Ortsverein Fremersdorf, weiter entwickelt. Waren zunächst nur Verkaufsstände mit Äpfeln zu finden, so kamen nach und nach auch Essens- und Getränkeangebote sowie musikalische Unterhaltung hinzu.

Die traditionelle Veranstaltung wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt. Der SPD-Ortsverein als Veranstalter teilt mit, dass die Hygieneauflagen bei einer solchen Veranstaltung so schwer durchzuführen sind, dass die Gesundheit der Menschen nicht in jedem Fall gewährleistet werden kann. Daher hat der Vorstand der SPD Fremersdorf sich schweren Herzens zur Absage entschlossen.

Damit aber sowohl den Kunden als auch den Anbietern des gesunden Obstes Rechnung getragen wird, hat der Vorstand eine Vermittlung von Äpfeln ausgearbeitet. Wer Interesse am Ankauf von Äpfeln aus den Streuobstwiesen hat, kann sich melden bei Birgit Lion unter Tel. (0176) 51272544, bei Heike Zerfaß unter Tel. (06861) 73881 und bei Ruth Helling unter Tel. (06861) 1685.

Angeboten werden Winterrambour, Boskoop, Goldparmäne, Cox Orange, Elstar, Delicious, Kaiser Wilhelm und Luxemburger Renette sowie Apfelsaft in Fünf-Liter-Boxen und Birnen.

Weiterhin bietet der Vorstand das Fremersdorfer Apfelbuch an. 2005 war es zum ersten Mal erschienen und wurde jetzt wieder neu aufgelegt. In dieser Broschüre finden sich Rezepte zur Verarbeitung von Äpfeln in Vorspeisen, Salaten, Fleisch- und Fischgerichten, sowie natürlich in Kuchen und Süßspeisen.

Auch Spezialitäten fehlen nicht. Das Buch kann ebenfalls bei den vorgenannten Ansprechpartnern erworben werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Zwecken zu.red./ti

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de