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Lesestunde bei den Heimatfreunden Bebelsheim

BEBELSHEIM Wer ein Smartphone hat, nutzt fast immer auch WhatsApp. Da werden lustige Bildchen, Kurzfilmchen, Witze und Sprüche in Massen hin und her gepostet, in möglichst knappen Worten Informationen ausgetauscht oder Verabredungen getroffen, meist schick garniert mit ganzen Serien von Emoticons... Alle machen das so – nur nicht Marga Kihl und Claudia Zimmer von den Heimatfreunden Bebelsheim.

In einer gemeinsamen Lesestunde am Freitag, 16. November, um 19 Uhr im Archivraum der Heimatfreunde Bebelsheim (Kaiserstr. 86) überraschen die Beiden als „Die Baddschkabb un es Huddgesischd“ mit ihrer ganz eigenen Art der Kommunikation via Smartphone. Witzig-spritzig, nachdenklich-melancholisch. kritisch-rebellisch, voll Ironie und Wortwitz: WhatsApp mal ganz anders –und vor allem: keine Sprüche, Witze oder Texte aus der Konserve. Bei Huddgesischd Marga und Baddschkabb Claudia ist alles selbst erdacht, selbst gemacht, weil selbst erlebt.

Dafür, dass die für WhatsApp-Chats typische Optik und Akustik nicht zu kurz kommen, sorgt als Techniker vom Dienst das mit 13 Jahren jüngste aktive Mitglied der Heimatfreunde Bebelsheim, Timo Schneider.

Mit seiner Hilfe durch Fotos veranschaulicht und teilweise mit leiser Musik untermalt nehmen Marga und Claudia ihr Publikum mit auf eine Reise quer durch‘s Leben, lassen teilhaben an ihren Gedanken und gewähren Einblicke in ihre ganz eigene Welt, in der – zumindest im ersten Teil der Lesestunde – das Lachen garantiert nicht zu kurz kommen wird.

Der Advent steht vor der Tür, und deshalb endet der zweite Teil sehr weihnachtlich. Claudia Zimmer entführt mit der Erzählung einer selbst erlebten Adventsgeschichte weit weg ins kalte Sibirien: „Sehnsucht heißt das alte Lied der Taiga...“. Und Advent heißt Ankunft. Mit ihrer (natürlich) ebenfalls selbst geschriebenen Weihnachtsgeschichte über das „Heimkommen“ lädt dann Marga Kihl zu einer weihnachtlichen Reise in die Pfalz ein.

Anmeldungen zur Lesestunde unter Tel. (06804) 6863 oder bei Claudia Zimmer, Tel. (0151) 65189568 oder montags ab 18 Uhr bei einem Mitglieder im Vereinsarchiv.red./dos

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