Abschied von einer Schulform

Maximilian-Kolbe-Schule entlässt 82 Schüler und Schülerinnen

WIEBELSKIRCHEN Mit dem diesjährigen Entlassjahrgang endet nicht nur für die 59 Schüler der Realschule der Maximilian-Kolbe-Schulen die Schulzeit der Abschlussschüler, sondern auch die 48-jährige Geschichte einer Schulform. Die letzte im Saarland verbliebene vierstufige Realschule ist nun selbst Geschichte.

Es endet eine Ära, ist der Paradigmenwechsel weg vom dreigliedrigen Schulsystem hin zum Zweisäulenmodell abgeschlossen. Alle Abschlüsse des allgemeinbildenden Schulwesens werden nun künftig an den Maximilian-Kolbe-Schulen möglich sein.

Nicht nur für die Schüler, die ihr Realschulzeugnis in einer Abschlussveranstaltung in der Sporthalle der Schule erhalten haben, endet ihre Schulzeit sondern auch für 23 Schüler der Gemeinschaftsschule mit ihrem Hauptschulabschluss.

In getrennten Veranstaltungen, den Pandemiebeschränkungen geschuldet, verabschiedeten sich die Lehrkräfte von ihren Schülern jeweils mit einem kleinen ökumenischen Wortgottesdienst, den Redebeiträgen der Eltern- und Schülervertretung und der Ansprache des Schulleiters.

Nach der Ehrung der Besten und der Zeugnisausgabe, unterbrochen von musikalischen, sowohl instrumental als auch in Sologesängen vorgetragen Beiträgen, erfolgte ein je eigens entwickelter Videobeitrag, präsentiert über einen übergroßen Videobildschirm.

Von den 23 Schülern des Hauptschulabschlusses wurden folgende Entscheidungen getroffen: Fünf von ihnen wechseln in eine Berufsausbildung und 18 setzen ihre schulische Laufbahn an der Berufsschule (Fachschulen) fort.

HSA 2020

Alec Blumenauer, Marc Röhlinger, Emily Scheidt, Saskia Strzalko, Sandro Furlano, Santino Goerlich, Fabiano Grillo, Noelia Heiderich, Emely Heininger, Giulio Macera, Batrice Mihail, Hannah Schneider, Katharina Trautmann, Maurice Becker, Tatjana Bickelmann, Lars Doldde, Adrian Franz, Denis Gerber, Johannes Kauth, Leonie Klein, Moritz Monning, Luca Nagel, Amelie Steiner

Alle haben nach dem Abschluss einen Anschluss gefunden. Bei ihren Berufswünschen, die sie genannt haben, spannt sich der Bogen vom Schreiner über den Rettungssanitäter bis zum Polizisten und Fachinformatiker.

red./eck

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