Abgabe von Grünschnitt

Entsorgung in der Natur ist illegal und wird bestraft

SAARBRÜCKEN Zu Beginn des Frühlings fragen sich viele Gärtner, wie anfallender Grünschnitt zu entsorgen ist. Im Wald und auf ähnlichen Grünflächen dürfen die Abfälle nicht landen, denn dort schaden sie der Natur. Darauf weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) hin.

Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Gartenabfälle wie Rasen- und Heckenschnitt, Laub, Unkraut und abgestorbene Pflanzen über die Biotonne oder eine offizielle Sammelstelle entsorgt werden, wenn sie nicht im eigenen Garten kompostiert werden können. Wer seinen Grünschnitt illegal in der Natur entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 100000 Euro bestraft werden kann. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) überwacht die illegalen Ablagerungsstellen und zeigt Umweltsünder an.

In Saarbrücken können Bürgerinnen und Bürger ihren Grünschnitt an der Grünschnittannahmestelle neben dem

Bauhof Brebach, bei der Wertstoffinsel Dudweiler, der Kompostierungsanlage Gersweiler sowie den ZKE-Wertstoffzentren Am Holzbrunnen in St. Johann und in der Wiesenstraße in Malstatt abgeben.

Weitere Infos gibt es unter www.zke-sb.de/gruenschnitt.red./tt

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