„Ab in de Batsch“ in Naßweiler

CosmosDirekt Toughrun: Deutsch-französischer Extremhindernislauf am 12. Oktober

NASSWEILER Im neunten Jahr wird der etablierte Extremhindernislauf zum CosmosDirekt Toughrun. CosmosDirekt, ein saarländisches Unternehmen und ein großer Arbeitgeber in Saarbrücken, unterstützt den Lauf in diesem Jahr als Hauptsponsor. Der Extremhindernislauf über zwölf Kilometer findet am Samstag, den 12. Oktober, ab 11 Uhr, auf der Motocross-Strecke des MCC Warndt e.V. in Naßweiler statt. Das Schikanen-Team hat sich auch in diesem Jahr neue kreative Hindernisse mit viel Wasser und Schlamm für die 1 500 toughen Läufer einfallen lassen. Im Zentrum des CosmosDirekt Toughrun steht das Grenzen überwinden: Jeder Teilnehmer geht an seine persönlichen Grenzen und der Lauf soll ein grenzüberschreitendes deutsch-französisches Event für die gesamte Region werden“, erklärt Fabian Theobald, Projektleiter des Laufs. Die Motocross-Strecke in Naßweiler, der französische Wald und die umliegenden Wiesen bieten ein ideales Gelände für den CosmosDirekt Toughrun. Der MCC Warndt und die Gemeinde Großrosseln unterstützen das Event auch in diesem Jahr. Der MCC stellt nicht nur die Strecke, sondern auch seine Manpower zur Verfügung. Außerdem bieten sie ein Showfahren ihrer Mitglieder. Es wird zwar keine Zeitnahme geben, dennoch werden Preise verliehen, beispielsweise für witzige Kostüme, kreative Aktionen oder den besten Unterstützer-Trupp.

Erhalten bleiben auch in diesem Jahr beliebte Hindernisse wie das Battlefield und die Motocross-Strecke – mit 1 100 Metern die wahrscheinlich längste Schikane der Welt. „Wir haben aber auch neue Schikanen entwickelt, um den Wunsch nach noch mehr Schlamm zu erfüllen“, so Tim Maus, technischer Leiter des Toughruns. Die Glory Mountains, bisher aus aufgetürmten Strohballen, werden umgestaltet – ähnlich einem Dachstuhl, den die Teilnehmer kletternd überwinden müssen. Außerdem wird es wieder „Mud Pools“ geben, angelehnt an die beliebten Schlammcontainer aus früheren Jahren. Dazu werden Gräben auf der Strecke mit Wasser gefüllt.

Für die Zuschauer wird ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Die französischen und deutschen Nachbargemeinden wollen ein grenzüberschreitendes Fest veranstalten und den Warndt als Region bekannt machen. Unterstützung kommt auch vom Regionalverband Saarbrücken und dem Office de Tourisme in Forbach.red./jb

Copyright © wochenspiegelonline.de / WOCHENSPIEGEL 2019
Alle Rechte vorbehalten.