Ab August unter Vollsperrung

Erneuerung der L 148 Primsstraße und Sporwaldstraße in Lockweiler

LOCKWEILER Am Montag, 1. Juli, werden der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und die Stadt Wadern mit der grundhaften Erneuerung der Fahrbahn und Gehwege der L 148 Primsstraße und Sporwaldstraße in Lockweiler beginnen. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen den Einmündungen Steinkreuzweg und Gartenweg auf einer Länge von rund 1250 Metern. Die Maßnahme umfasst neben den Fahrbahnarbeiten auch die Abwasserentsorgungsleitungen, Wasserversorgungs- und Telekommunikationsleitungen sowie Energieversorgungsleitungen einschließlich Straßenbeleuchtung.

Zum Auftakt der Baumaßnahme wird an Kanal, Leitungen und Fahrbahn im Einmündungsbereich Steinkreuzweg gearbeitet. Parallel dazu werden bis zum 10. Juli punktuell Fahrbahnschäden der innerörtlichen Umfahrungsstrecken behoben. Während der Bauzeit wird der Verkehr auf der L 148 lichtsignalanlagengesteuert halbseitig am Baufeld vorbeigeführt. Anlieger erreichen den Steinkreuzweg bis zum 23. Juli über den Hohlweg und Zum Funkenbruch. Der erste Bauabschnitt wird bis zum 1. August andauern. In Abhängigkeit von der Witterungsentwicklung kann sich die Bauzeit verlängern.

Die anschließende Erneuerung der Primsstraße und Sporwaldstraße umfasst weitere Bauabschnitte, die zum Teil zeitgleich gebaut werden. Wegen der geringen Fahrbahnbreite müssen die Bauarbeiten unter Vollsperrung der jeweils betroffenen Abschnitte durchgeführt werden. Positiver Nebeneffekt dabei ist die Verkürzung der Bauzeit.

In einem ersten Schritt sind die beiden folgenden Streckenabschnitte betroffen: zwischen den Einmündungen Steinkreuzweg und Hohlweg in Richtung Primstal auf einer Länge von rund 300 Metern,zwischen den Einmündungen Turmstraße und Gartenweg auf einer Länge von 350 Metern. Durch die abschnittsweise Bauausführung ist gewährleistet, dass mit Ausnahme der Anwesen in den gesperrten Bereichen alle Ziele in Lockweiler jederzeit erreichbar bleiben. Die Umleitungsstrecken auf den kommunalen Straßen wurden im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten so kurz wie möglich gehalten.

Für den überregionalen Verkehr werden bereits ab dem 1. Juli folgende Umleitungen eingerichtet:

Der Verkehr aus Dagstuhl in Richtung Primstal wird über die L 149 und die L 329 nach Kastel geführt, von dort aus weiter über die L 147 in Richtung Primstal. Die Gegenrichtung ist entsprechend ausgeschildert.

Der Autobahnverkehr aus Richtung Saarbrücken erreicht Wadern über die Ausfahrt Nonnweiler-Braunshausen (137) und folgt hier der oben genannten Umleitungsstrecke.

Die beiden Bauabschnitte unter Vollsperrung sollen voraussichtlich Ende November 2019 fertiggestellt und die Baustelle über den Winter geräumt werden. In Abhängigkeit von der Witterungsentwicklung kann sich auch hier die Bauzeit verlängern.

Die Baumaßnahme ist mit den Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs abgestimmt. Sie hat Auswirkungen auf die Linienführung. D

ie Haltestellen in der Ortsdurchfahrt Lockweiler werden in der Zeit der Vollsperrung entfallen. Der Linienverkehr nutzt die oben beschriebene Umleitungsstrecke auf den kommunalen Straßen. Darüber werden die Linienbetreiber vor Ort durch Aushänge informieren.

Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke im Bereich des Baufeldes ist je nach Baufortschritt nur begrenzt möglich. Die betroffenen Anlieger werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle zu parken.

Die Information der Anlieger über den Zeitpunkt und Reihenfolge der Bauabschnitte erfolgt ergänzend zu dieser Meldung mit Handzetteln vor Ort.

Der LfS kann während der Bauzeit Verkehrsstörungen nicht ganz ausschließen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen und nach Möglichkeit auf verkehrsarme Zeiten auszuweichen.

Der Streckenabschnitt zwischen der Einmündung Hohlweg und Turmstraße auf einer Länge von rund 570 Meter kann erst im Jahr 2020 ausgeführt werden.

Hierzu werden der LfS und die Stadt Wadern zeitnah mit separater Meldung informieren.

red./ti/Foto: LfS

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