76 Einsätze und 45 Übungen

Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Löschbezirks Limbach

LIMBACH Vor kurzem fand die Jahreshauptversammlung des Löschbezirkes Limbach statt. Jens Hares übernahm als Löschbezirksführer zuerst die Darstellung der Jahresstatistik. Demnach wurde der Löschbezirk zu 76 Einsätzen alarmiert. Davon unter anderem 33 Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe, z.B. Verkehrsunfälle, und 16 Brandeinsätze. Hierzu gehörte auch die Unterstützung im Rahmen eines Großbrandes in Homburg. Neben den Einsätzen absolvierten die aktiven Feuerwehrleute 45 Übungen sowie weitere Lehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene, bzw. an der Landesfeuerwehrschule. Ebenso hatte die Jugendfeuerwehr wieder einen vollen Terminkalender. Alexander Wadenphul, stellvertretender Jugendfeuerwehrbeauftragter, erklärte, dass die elf Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren neben 25 Übungen u.a. einen gemeinsamen Ausflug mit den Löschbezirken Altstadt und Kirkel-Neuhäusel in einen Freizeitpark erlebten.

„Nachbarschaftliche Hilfe“ wird immer wichtiger

Der beliebte „Berufsfeuerwehrtag“ (24-Stunden-Dienst) wurde wieder mit vielen Übungen und unterhaltsamen Spielen absolviert. Im Rahmen der Evakuierungsübung an der Grundschule Limbach sowie an einem „Elterninformationstag“ wurde kräftig Werbung gemacht. Und das mit Erfolg! Gleich mehrere Neuzugänge waren zu verzeichnen. Dazu verspricht der Dienstplan für 2020 wieder eine spannende Zeit mit diversen Übungen und Veranstaltungen.

Auch bei den Aktiven wird das Thema „Nachwuchswerbung“ immer wichtiger, wie Jens Hares schilderte. Hier konnten die Zahlen der Neuzugänge aber leider noch nicht die selbst gesteckten Ziele erreichen. Vor diesem Hintergrund sollen weiterhin Veranstaltungen, wie etwa der Limbacher Maimarkt oder das Feuerwehrfest, für die Präsentation des Löschbezirks und die Nachwuchswerbung genutzt werden. Hierzu wurden bereits Konzepte und Ideen entwickelt, um auch zukünftig – neben den wichtigen Nachwuchskräften aus der eigenen Jugendabteilung – Quereinsteiger zur Verstärkung begeistern zu können. Leider wurde die Jubiläumsfeier „800 Jahre Limpach“ ohne Absprache auf das bereits seit Sommer 2019 geplante Feuerwehrfest am ersten Juniwochenende 2020 terminiert. Klärende Gespräche stehen hier noch aus. Nach den Ausführungen von Löschbezirksführer Hares übernahm Bürgermeister Frank John das Wort. Er betonte neben der allgemeinen Wichtigkeit der Arbeit der Feuerwehr den immer größer werdenden Stellenwert der „nachbarschaftlichen Hilfe“. Insbesondere zur normalen Tageszeit sei die gegenseitige Unterstützung auch über die Kreisgrenzen hinaus zwingend erforderlich, um dem Bürger die im Notfall erforderliche Hilfe schnell zukommen zu lassen.

Im Anschluss standen die Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Geehrt wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit Erich Klein (65 Jahre), Uwe Oberkircher (50 Jahre), Klaus Schäfer (45 Jahre), Gunther Klein (40 Jahre) und Christian Conrad (15 Jahre). Marcel Arnold wurde zum stellvertretenden Atemschutzgerätewart ernannt und Karl-Heinz Mayer (mit etwas Verspätung) offiziell in die Alterswehr übernommen. Befördert wurden Lena Hornung, Tobias Schneider und Kai Dörner.

Im weiteren Verlauf wurden durch die Gäste, Ortsvorsteher Max v. Limbacher, Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, Albert Zitt (Landesfeuerwehrverband) sowie durch den Wehrführer der Gemeinde Kirkel, Gunther Klein, diverse aktuelle Themen rund um das Feuerwehrwesen angesprochen. red./jj

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