7. Seminarfachkongress am AEG

Völklinger Gymnasiasten präsentieren ihre Arbeit aus drei Halbjahren

VÖLKLINGEN „Kann sich hier jemand vorstellen auf dem Mars zu leben oder einfach nur mal einen Urlaub dort zu verbringen? (Jana Both und Michelle Schild) Nein? Oder geht es sogar noch weiter weg? Gibt es vielleicht sogar Paralleluniversen? Wie könnten sie entstanden sein oder wie könnten sie gar aussehen? (Jonas Schmitt und Max Kuhn)

Für viele liegt das außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Aber wie viel stellen wir uns eigentlich vor und wie viel davon stimmt, oder stimmt nicht? Täuschen uns unsere Sinne da vielleicht sogar? (Simon Kirschweng und Marie Pullara)

Ich für meinen Teil halte mich da am liebsten an all das, was vor Ort um uns herum geschieht oder geschehen ist. Anfangen können wir genau hier vor Ort: in unserem geliebten Saarland. Aber ist unser Saarland eigentlich immer noch ein heimeliges, kleines Bundesland oder hat uns die Kriminalität der Großstädte längst im Griff? (Julia Baldauf und Elena Gummel) Und wie hat das Saarland sich eigentlich entwickelt. Geht es unserer Wirtschaft gut? (Tom Kurzyca und Felix Wartenpfuhl)

Apropos hier vor Ort: Wir sind in einer Schule. Wie sieht es eigentlich hier und an allen anderen Bildungseinrichtungen mit der Bildung überhaupt aus? Können wir wirklich behaupten, dass wir in Deutschland gleiche Chancen für alle bieten?“ (Johann Hütter)

Mit diesen Worten wurde der siebte Seminarfachkongress in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums durch einen der Lehrer eröffnet. Sie sind ein Zusammenschnitt aus der breitgefächerten Themenvielfalt dieses Abends.

Die Zwölftklässler, die sich auf der Zielgeraden zum Abitur befinden, präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit aus drei Halbjahren im sogenannten Seminarfach. In diesem besonderen Schulfach wird Wert daraufgelegt, dass die Schüler nahezu wissenschaftlich arbeiten. Sie lernen zu präsentieren, Inhalte zu erschließen und aufzubereiten, Quellen zu suchen und diese auch gewinnbringend für ein Thema auszuwerten. All dies soll auf ein Studium vorbereiten. An diesem besonderen Abend hatten sie die Möglichkeit das Erlernte in unterschiedlicher Art und Weise zu präsentieren. Dabei konnte man nicht nur die Vorträge in der Aula hören, sondern man konnte sich in der größeren Pause auch die vielfältigen Poster im Flur anschauen.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Band-AG der Klassenstufe 9 unter der Leitung von Andrea Thielen-Sträßer und zum Ende der Veranstaltung zeigte Tom Kurzyca mit einem Stück von Beethoven sein Können am Flügel. Souverän und charmant durch die Veranstaltung führten Alisa Roch und Nicolas Lex.

red./jb

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