61 Kinder nahmen am Hixberger Zeltlager teil

Mehr als 40 ehrenamtliche Helfer betreuten eine Woche lang die Teilnehmer

RIEGELSBERG Die Wiese zwischen der Kirche St. Matthias in Riegelsberg und dem Hixberger Wald wurde wieder zum Zeltlagergelände unter dem Motto „Fabelwesen im Hixberger Zauberwald“. Über 40 ehrenamtlich tätige Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern richteten bereits einige Tage im Vorhinein das Gelände her, bauten Zelte auf und bereiteten die Küche und Kinderspülstationen vor.

Dabei wurden das gesamte Grundstück und einiges an Equipment von der katholischen Pfarrei gestellt. Den 61 Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren wurde ein tolles Programm geboten. Beispielsweise bei Bastelaktionen, beim Spielen im Wald und bei gemütlichen Lagerfeuergesängen konnten die Kinder neue Freundschaften schließen und eine Woche lang das Outdoor-Gefühl erleben.

„Ich finde es toll, hier mit so vielen Kindern spielen zu können, die ich in der Schule nicht treffe. Am besten fand ich die Nachtwanderung“, findet Simon Herian. Kaya Thiele stimmt zu: „Es ist sehr schön hier und es wird nie langweilig.“ Ein Highlight der Woche stellte die Wasserrutsche dar, die durch die Feuerwehr und drei LKW-Planen ermöglicht wurde.

Vielleicht sind das erlebnisreiche Programm und die vielen neuen Freundschaften auch der Grund, weswegen so viele Betreuer, die selbst schon als Kind teilnahmen, auch nach Jahren immer noch mithelfen. Als Beispiel zu nennen ist der angehende Mediziner Lukas Schweizer, der schon seit 17 Jahren fleißig das Team unterstützt und sich dieses Jahr bereit erklärte, sein Wissen im Bereich der Kinderversorgung anzuwenden.

Auch Johanna Leinenbach freut sich jedes Jahr wieder auf das Zeltlager: „Obwohl es manchmal als Betreuer anstrengend sein kann, freue ich mich immer wieder darauf, mit dem ganzen Team verschiedene Aktionen vorzubereiten, um den Kindern eine spannende und kreative Woche zu ermöglichen.“

Gemeindereferent Alexander Bost fügt hinzu: „Das Zeltlager ist eine tolle Riegelsberger Tradition. Ich bin froh, dass wir mit Hilfe eines großartigen Teams wieder ein gelungenes Zeltlager auf die Beine stellen konnten.“

Ohne die Hilfe der vielen Eltern und Betreuer sowie die Geld- und Sachspenden verschiedener Firmen und Privatpersonen wäre diese Abenteuerwoche nicht möglich.red./tt

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