3. Platz bei Mannschaftsscramble

Erster Golfclub Westpfalz Hitscherhof startete in Saargemünd

MASSWEILER Corona bedingt fanden beim Golfclub Saargemünd die beiden letzten Runden des eigentlich für die golfarme Winterzeit konzipierten Mannschaftsscramble statt. Die Mannschaft des Ersten Golfclubs Westpfalz Hitscherhof (EGW) um Capitän Rudi Thomas belegte den dritten Platz, gefolgt von den Golfclubs (GC) Weiherhof Nunkirchen und dem Schlusslicht Homburg.

Der GC Weiherhof verzichtete dabei aus clubinternen Platzbelegungsproblemen auf sein Heimrecht. Die fünf Clubs aus Saargemünd, Saar-Lorraine, Nunkirchen, Homburg und der Westpfalz starteten jeweils mit zwei Herren, zwei Damen und zwei Mixed Teams um die ausgelobte Trophy zu gewinnen. Am Ende hatten die beiden Clubs mit einem „dreifachen Heimvorteil“ auf der eigenen Anlage in Saargemünd die Nase vorn.

Ein großes Lob gilt den Verantwortlichen und Organisatoren, zumal niemand mehr daran gedacht hatte, dass nach dem Corona-Ausbruch überhaupt noch ein Finale stattfinden würde. Bei der Siegerehrung und Überreichung des Pokals wurde vom Veranstalter bekannt gegeben, dass auch dieser Cup im nächsten Winter, gegebenenfalls mit einer erweiterten Anzahl von Golfclubs geplant ist.

Der Tabellenstand sieht wie folgt aus: GC Saar Lorraine 1047 Punkte; GC Saargemünd 1030 Punkte; Erster GC Westpfalz 1001 Punkte; GC Weiherhof 948,5 Punkte und GC Homburg 924 Punkte.

Das Bespielen des EWG-Golfplatzes Hitscherhof ist nur mit einer Startzeit erlaubt, allerdings ohne Siegerehrungen. Startzeiten sind zurzeit nur für die Zeit von 6 Uhr morgens bis 19.48 Uhr abends buchbar. Die Startzeiten können unter Tel. (06336) 6442 und (0160) 90829105 gebucht werden. Golfcars sind erlaubt. Unter den noch gültigen Bestimmungen sind clubinterne Turniere erlaubt. Vereinsübergreifende Turniere oder Meisterschaften finden bis auf weiteres nicht statt.

Vorsicht Eichenprozessionsspinner

Wie Schriftführer Klaus Veith berichtet, sind im Bereich des Golfplatzes viele Eichenbäume vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die typischen Gespinstnester sind am Stamm, in Astgabeln oder an Ästen der in Eichen lebenden Familienverbände lebenden Raupen ersichtlich. Die gesundheitliche Gefahr geht von den feinen Brennhaaren aus, die mit Widerhaken versehen sind und ein Eiweißgift (Thaumetopoein) enthalten. Bei Kontakt kann es zu allergischen Reaktionen kommen, verbunden mit Hautausschlägen (Raupendermatitis), deren Juckreiz mehrere Tage andauert oder Bindehautentzündungen, erläuterte Veith.

Bäume, die erkennbar befallen sind, wurden auf dem Golfgelände mit rot-weißen Flatterband markiert. Die Greenkeeper wurden mit der Beseitigung der Gespinstnester beauftragt. Veith appelliert an die Golfspieler: „Halten sie Abstand zu diesen Bäumen. Entfernen sie den Ball aus dem Gefahrenbereich und droppen sie in sicherem Abstand zum befallenden Bau. Falls dies gefährlich erscheint, sollte der Ball hingelegt und weiter gespielt werden.“rb

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