2888 Kilometer mit dem Rad

Multivisionsvortrag mit Peter Becker

SAARBRÜCKEN Die „Freunde des Abenteuermuseums e.V.“ und NABU Saar laden ein zu einem Multivisionsvortrag am

Donnerstag, 23. Januar ins Waldinformationszentrum Forsthaus Neuhaus. Los geht es um 18.30 Uhr. Referieren wird Peter Becker, der von seiner Reise „Mit dem Fahrrad vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer“ berichtet.

„Donau so blau … dein silbernes Band knüpft Land an Land und fröhliche Herzen schlagen an deinem Strand“, so heißt es im bekannten Donaulied.

2 888 Kilometer vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer verbindet der zweitlängste Fluss Europas acht Länder und vier Hauptstädte, darunter auch die Neumitglieder der Europäischen Union, Slowakei, Bulgarien und Rumänien. So machte sich Peter Becker vor zehn Jahren mit seinem Fahrrad von Donauursprung an der Bergquelle auf den Weg zu den Neuen und denen, die es werden wollen. Lange her?

Na ja, Wien hat sich kaum verändert und auf 608 Kilometer gemeinsame Donaugrenze zwischen Bulgarien und Rumänien ist eine Brücke dazu gekommen. Immer mehr Menschen, auch aus unserer Region, haben schon auf den Bilderbuchradwegen um Passau, in der Wachau oder bis Wien die Schönheiten der Donau genossen.

Hotels, Pensionen und Restaurants, alles was man für einen erholsamen Urlaub brauch, ist im Überfluss vorhanden. Wer noch unschlüssig ist, wird überzeugt werden.

Wer aber das Abenteuer sucht, wird hinter Budapest in eine Welt eintauchen können, in der zerstörte Gebäude, nicht geräumte Minenfelder und zum Teil offene Feindschaft immer noch an einen von uns lange vergessen Krieges erinnern. Länder in denen auf den Straßen Pferdefuhrwerke und Eselskarren häufiger sind als Autos und Wasser noch aus öffentlichen Brunnen nach Hause getragen wird, in denen er aber auch eine Gastfreundschaft erlebt, die in unserer Gesellschaft kaum noch erlebt werden kann.

Zuletzt wird er dann von seinem Fahrrad auf ein Boot umsteigen müssen, denn die Naturschönheiten des Donaudeltas sind nun einmal nur vom Wasser aus zu sehen.

Der eintritt zum Multivisionsvortrag mit Peter Becker ist frei. red./jb

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