222 Einsätze und 32 Menschen gerettet

Löschbezirk Kernstadt St. Wendel zieht Bilanz und bespricht Herausforderungen

ST. WENDEL In den Räumen des Feuerwehrgerätehauses hat die jährliche Feuerwehrversammlung des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt der Freiwilligen Feuerwehr St. Wendel stattgefunden. Neben den Angehörigen des Löschbezirks konnte Löschbezirksführer Jochen Willmann den Wehrführer Rüdiger Cullmann, den Beigeordnete Kurt Wiese und den Landesbrandinspekteur Timo Meyer begrüßen.

Im Jahr 2018 hat der Löschbezirk mit 222 Einsätzen einen neuen Hochstand erreicht, bei denen 32 Menschen gerettet und drei Personen bedauerlicherweise nur noch tot geborgen werden konnten. Zahlenmäßig besonders beigetragen hatten die Starkregenereignisse im Sommer, bei denen über Stunden alle verfügbaren Kräfte im Einsatz waren. Insgesamt wurden im Einsatz- und Übungsdienst 6730,75 Stunden ehrenamtlich geleistet.

Im Gespräch mit dem Beigeordneten und dem Landesbrandinspekteur konnten erfolgreiche Maßnahmen des letzten Jahres, aber auch verbleibende Verbesserungspotenziale besprochen werden. Dies betrifft sowohl die Belastung durch eine steigende Zahl an Einsätzen und Fehlalarmen, als auch die Tatsache, dass weitere Mitglieder stets willkommen sind und gebraucht werden.

Die Einsatzabteilung trifft sich jeden Montag um 19 Uhr zu ihren Übungen, zu denen Interessierte jederzeit eingeladen sind. Die Jugendfeuerwehrübung findet immer dienstags um 17.45 Uhr statt.

Zudem weist der Löschbezirk jetzt schon auf seinen jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür hin, der dieses Jahr am 19. Mai veranstaltet wird und an dem er sich und die Feuerwehr insgesamt der Öffentlichkeit präsentiert. In diesem Jahr ist mit einer besonders spannenden Neupräsentation zu rechnen. red./hr

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