2020 ohne Ingobertusmesse

Eineinhalb Jahre Zeit für zusätzliche und neue Formate

ST. INGBERT Die Gesetzeslage zur Durchführung von Großveranstaltungen ist eindeutig. Und damit muss der Verein Handel & Gewerbe HGSI die beliebte Ingobertusmesse 2020 absagen. Die in den drei Tagen zu erwartenden vielen Tausend Besucher könnten nicht separiert werden. Anmeldung, Ticketausgabe, Gegenverkehr, Toiletten, Stände, Getränke- und Essensausgabe seien nur einige Beispiele dafür, so der langjährige Messeleiter Jörg Benz. Er bedankt sich für das Verständnis, das langjährige Engagement und die gute Zusammenarbeit aller und hofft auf ein Wiedersehen bei der nächsten Ingobertusmesse, voraussichtlich vom 1. bis 3. Oktober 2021. Eineinhalb Jahre Zeit für zusätzliche und neue Formate Enttäuscht ist auch Nico Ganster, Vorsitzender von HGSI, schaut aber gleichzeitig auch nach vorne: „Wir werden die Zeit nutzen, neue und attraktive Angebote für die Messe zu entwickeln. Nichts ist nur schlecht und so sehen wir die Krise auch als Chance“. Er weiß, dass sich Messetrends verschieben. Besucher erwarteten nicht nur eine Präsentation von Waren und Dienstleistungen, sondern auch ein für sie konzipiertes attraktives Veranstaltungsprogramm. Sicherheitskonzepte werden zunehmend ausgetüftelter. Hier könnte die Digitalisierung zukünftig eine große Rolle spielen.

„Wir haben jetzt eineinhalb Jahre Zeit, und die werden wir nutzen“, versprechen die Organisatoren den Ausstellern und Besuchern. red./jj

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