17 Millionen Euro für die Zukunft des KKH

Neustrukturierung der Pflegestationen sowie Neubau eines Geriatrischen Zentrums

St. Ingbert. Mit Anträgen auf Förderung der Neustrukturierung der Allgemeinen Pflegestationen sowie des Neubaus eines Geriatrischen Zentrums beim zuständigen Gesundheitsministerium hat das Kreiskrankenhaus einen Grundstein für die infrastrukturelle Zukunft des Standorts gelegt.

Bei einem Vorort-Termin hatte sich Alexander Funk, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulli Meyer sowie dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Stefan Funck, bereits im Sommer letzten Jahres über die Planungen informieren lassen und Unterstützung zugesagt. In den Gesprächen machten Verantwortliche des Kreiskrankenhauses deutlich, dass ohne die geplanten Maßnahmen die Zukunftsfähigkeit des Krankenhausstandortes mittelfristig massiv gefährdet wäre. Umso erfreulicher ist nun, dass sich aus dem Investitionsplan des Ministeriums ergibt, dass das Kreiskrankenhaus bei seinen Bauvorhaben, die ein Gesamtvolumen von knapp 17 Millionen Euro vorsehen, von Seiten des Landes dabei mit knapp 8,4 Millionen Euro Fördergeld unterstützt werden soll. „Der Gebäudebestand im Bereich der allgemeinen Pflegestationen ist in die Jahre gekommen. Deshalb ist hier eine umfassende Neustrukturierung notwendig. In diesen Bereich können in den kommenden Jahren 11 Millionen Euro investiert werden! Durch die Zusage einer 50%-Finanzierung beteiligt sich das Land daran mit 5,5 Millionen Euro, ohne die die Sanierungsmaßnahmen nicht umsetzbar wären“, freut sich Alex Funk.

Rollstuhlgerechte Zimmer und barrierefreie Sanitärräume

Im Rahmen der Maßnahme sollen nach den Plänen des Kreiskrankenhauses die Pflegestationen vom 1. bis 4. Obergeschoss saniert werden. So sind u.a. rollstuhlgerechte Zimmer und barrierefreie Sanitärräume für jedes Patientenzimmer geplant. Bisher teilen sich in der Regel zwei Zimmer ein gemeinsames Bad. Zudem wird im Zuge der Maßnahme auch der Brandschutz verbessert und die Qualität und Nutzbarkeit des Gebäudes erhöht. Auch seinen Mitstreiter aus der CDU-Kreistagsfraktion des Saarpfalz-Kreises, Stefan Funck, erfreut die Nachricht: „Der Neubau der Akutgeriatrie in unmittelbarer räumlicher Nähe zur geriatrischen Reha-Klinik verleiht dem Krankenhausstandort St. Ingbert einen neuen, zusätzlichen Wert und wird Synergieeffekte erzielen. Rund 5,8 Millionen Euro fließen in den Neubau, knapp 2,9 Millionen kommen dabei vom Land.“

Oberbürgermeister Meyer: „500 Arbeitsplätze gesichert“

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist erfreut über das Investitionspaket: „Diese Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung in die Gebäude in der Elversberger Straße qualifizieren das Kreiskrankenhaus als Zukunftsstandort für das Gesundheitswesen. Damit sind auch über 500 Arbeitsplätze in St. Ingbert gesichert. Die Pandemie zeigt uns, dass wir eine moderne Klinik mit verschiedenen Fachbereichen benötigen und vor allem mit dem Neubau der Akut-Geriatrie den demografischen Wandel berücksichtigen“.red./jj

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