14 neue Mitstreiter gewonnen

Die DRK-Kleiderkammer in Urexweiler kann weitergeführt werden

UREXWEILER Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Urexweiler wurde wiedereröffnet. Vorangegangen war der Wunsch des bisherigen Kleiderkammerpersonals, die Arbeit einzustellen. Die meisten der Mitarbeiter waren bereits deutlich im Rentenalter und sahen sich gesundheitlich und altersbedingt nicht mehr in der Lage, die Arbeit ordnungsgemäß zu verrichten.

Nachdem der DRK-Ortsverein Schwierigkeiten hatte, geeignetes Personal für die Kleiderkammer zu finden, hatte der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Przywarra eine Initiative begründet, um neue Mitarbeiter zu finden. Nach Veröffentlichungen in der örtlichen Presse und dank der Unterstützung durch Bürgermeister und Ortsvorsteherin kann die Kleiderkammer nun mit einer neuen Crew die Arbeit wieder aufnehmen. Vierzehn neue Mitarbeiter sorgen nun dafür, dass die Sortierung der Kleiderspenden und die Ausgabe von Kleidungsstücken wieder reibungslos funktionieren.

Die bisherige Leiterin der Kleiderkammer, Gertrud Meiser, bleibt auch weiterhin im Amt. „Auf Deine Erfahrung und Tatkraft möchten wir in der Kleiderkammer nicht verzichten müssen“, begründete Przywarra den Verbleib in der Leitung der beiden Kleiderkammerteams in Urexweiler.

Ab sofort gibt es jeweils ein Vormittags- und ein Nachmittagsteam. Neu ist auch, dass am ersten Mittwoch im Monat jetzt von 9 Uhr bis 18 Uhr über den ganzen Tag mit einer Pause von 11 bis 16 Uhr Kleider ausgegeben werden. Außerdem wies der Vorsitzende darauf hin, dass es künftig keine Kleidersammlungen mehr geben wird. Kleiderspenden können in den dafür vorgesehenen Containern oder in der Kleiderkammer selbst zu den Öffnungszeiten oder nach Absprache abgeben werden.

„Neben dem Rettungsdienstgeschehen spielt die Sozialarbeit im Deutschen Roten Kreuz eine zunehmend größere Rolle“, eröffnete der Kreisvorsitzende Landrat Udo Recktenwald seine Betrachtungen. Der Kleiderkammer käme dabei eine zentrale Rolle zu, Menschen in Not zu helfen und damit aktiv einen Beitrag zur Sozialarbeit zu leisten.

„Auf Ihnen ruht jetzt die Zukunft der Kleiderkammer“, wandte sich Bürgermeister Volker Weber an die neuen Mitarbeiter. „All diejenigen die hier gearbeitet haben, haben große Verdienste für das Rote Kreuz und die Kleiderkammer in Urexweiler erwirkt. Dafür zolle ich Ihnen großen Respekt und meinen ganz herzlichen Dank“.

Abschließend bemerkte der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Przywarra, dass es im Sanitätsdienst des Ortsvereins noch Defizite gäbe. „Wir brauchen neue, junge Menschen mit Engagement, die sich für die Arbeit des DRK begeistern können“, rief er dazu auf, mitzuarbeiten. jam

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