12 Mio Euro werden investiert

Grundsteinlegung am Wohnpark Katharina von Bora in Neunkirchen

NEUNKIRCHEN. Die Stiftung kreuznacher Diakonie hat in einer kleinen Feierstunde auf der Baustelle an der Ringstraße den Grundstein für den Wohnpark Katharina von Bora gelegt. Landrat Sören Meng, Bürgermeister Jörg Aumann, der Vorstand Soziales der Stiftung kreuznacher Diakonie, Sven Lange und die Bereichsleiterin des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher Diakonie, Monika Kolling betteten eine Zeitkapsel mit einer aktuellen Tageszeitung und verschiedenen anderen Dokumenten in einem Segment, das später Teil einer Innenwand werden soll.

Nach der Begrüßung durch Lange erläuterte Monika Kolling die Konzeption. Gebaut wird eine Altenpflegeeinrichtung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen. „Mit der Schwerpunktsetzung der Einrichtung stellen wir uns als Träger auf die Anforderungen der demografischen Entwicklung ein. Das Haus vereint im Sinne eines Komplexanbieters optimale Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangebote für Menschen mit demenziellen Erkrankungen mit entsprechenden Angeboten zur Unterstützung ihrer Angehörigen“, so Monika Kolling.

Im dritten Obergeschoss wird es künftig 20 Wohnen-Plus-Appartements geben. Diese Möglichkeit des betreuten Wohnens wird mit Größen zwischen 25 und 60 Quadratmetern angeboten. Highlight wird sicherlich die Dachterrasse werden.

Im ersten und zweiten Obergeschoss werden 68 Einzelzimmer in zusammen vier Wohngruppen mit jeweils 17 Plätzen eingerichtet. Sie haben eine Größe von rund 24 Quadratmetern und verfügen alle über ein eigenes Bad.

Im ersten Obergeschoss sind vier Plätze zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege beinhaltet. Im Spezialpflegebereich des Erdgeschosses mit 13 Plätzen „bietet sich uns die Möglichkeit, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg individuell zu begleiten. Die fünf zum Innenhof gelegenen Zimmer verfügen über bodentiefe Fenster. Hierdurch können die Pflegebette ohne großen Aufwand auf die vorgelagerte Terrasse geschoben werden“, erläuterte Kolling.

Außerdem befinden sich im Erdgeschoss auch die Tagespflege mit 16 Plätzen sowie die Räumlichkeiten des ambulanten Pflegedienstes. Verwaltung, Cafeteria und Andachtsraum sind dort ebenfalls untergebracht.

Der geschützte Außenbereich verfügt über einen Rundweg und entsprechende Grünflächen, sowie ausreichende Sitz und Ruhemöglichkeiten. Funktions- und Umkleideräume für Mitarbeiter sowie eine Tiefgarage komplettieren die Einrichtung.

Mit insgesamt 12 Millionen Euro wird das Projekt veranschlagt. „Bisher liegen wir noch in diesem Kostenplan“, erklärte Monika Kolling. „Gegen eine Unterschreitung hätten wir natürlich nichts einzuwenden.“ Das Projekt wurde mit 80000 Euro von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt. jam

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