10. Günter Rohrbach Filmpreis

Die Ausschreibung hat begonnen - die Preisverleihung soll am 6. November stattfinden

NEUNKIRCHEN „Film ab“ für den zehnten Günter Rohrbach Filmpreis! Die Ausschreibung hat begonnen und bis zum 24. Juli können deutsche Kino- und Fernsehfilme, die das Thema „Arbeitswelt und Gesellschaft“ behandeln und eine Länge von mindestens 80 Minuten haben, an dem renommierten Wettbewerb teilnehmen. Alle Informationen sowie die Ausschreibungsmodalitäten finden sich unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de.

In Würdigung der Verdienste des Kino- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach, Sohn der Stadt Neunkirchen, und zur überregionalen Kulturförderung deutschsprachiger Filme vergibt die Günter-Rohrbach-Filmpreis-Stiftung gemeinsam mit der Kreisstadt Neunkirchen fünf mit insgesamt 26000 Euro dotierte Auszeichnungen.

Der Filmpreis ist eines der spannendsten Kulturhighlights in Neunkirchen und für das 10. Jubiläum wird daher eine persönliche Preisüberreichung in einem angemessenen Rahmen fest avisiert. Selbstverständlich wird auf die aktuellen Entwicklungen bezüglich der derzeit herrschenden Pandemie reagiert werden müssen. Dies kann auch Einfluss auf die Art und Weise der Preisverleihung haben, welche für den 6. November geplant ist.

Den diesjährigen Juryvorsitz hat der renommierte Schauspieler und engagierte Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, übernommen. Gemeinsam mit ihm werden der Vorsitzende der Günter-Rohrbach-Filmpreis-Stiftung Jürgen Fried, Produzent Uli Aselmann von die film gmbh, Andrea Etspüler vom Saarländischen Rundfunk, Ulrich Höcherl von Blickpunkt:Film und Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung die Einreichungen sichten und die Gewinner festlegen.

Die Vorjahressieger

Im vergangenen Jahr wurden folgende Preisträger ausgezeichnet: „Systemsprenger“ (Regie: Nora Fingscheidt, Produzenten: Peter Hartwig und Jonas Weydemann) wurde als bester Film prämiert. Den Darstellerpreis erhielten Rosalie Thomass für ihre Verkörperung einer engagierten Lehrerin in „Rufmord“ und Rainer Bock, der die Zuschauer in dem Film „Atlas“ in seinen Bann zog. Der Preis des Saarländischen Rundfunks ging an den Schauspieler Albrecht Schuch für zwei Wettbewerbsfilme, nämlich für seine Darstellungen in „Systemsprenger“ und in „Atlas“. Der Preis der Saarland Medien GmbH ging an den Kameramann Frank Lamm für seine bildgewaltige Arbeit in „Deutschstunde“. Mit dem Preis des Oberbürgermeisters wurden die beiden Film-Editoren Julia Kovalenko und Stephan Bechinger für den Schnitt von „Systemsprenger“ ausgezeichnet.red./eck

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