"Visuelles Radiotheater" - Livestream am Samstag

Kulturforum des Regionalverbandes Saarbrücken unterstützt das Projekt "Quasi.Live" der Resarevoir Audiovisuäl

SAARBRÜCKEN Im Rahmen der Kulturförderprojekte unterstützt das Kulturforum des Regionalverbandes Saarbrücken das Projekt "Quasi.Live" der Resarevoir Audiovisuäl.
 
Resarevoir Audiovisuäl ist eine Gruppe junger Film- und Medienmacher, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Filmstandort SaarLorLux neuen Wind in die Segel zu pusten. Mit Quasi.Live will die Resarevoir zeitgemäße und solidarische Infrastrukturen schaffen, die es Kunst- und Kreativschaffenden ermöglichen, mit ihren Berufen ihre Existenz zu sichern – trotz des kompletten Shutdowns des kulturellen und öffentlichen Lebens in Zeiten der Coronakrise.
 
So präsentieren Quasi.Live und das Kulturforum des Regionalverbandes Saarbrücken das neue grenzüberschreitende Projekt Les Oniristes. Dieses neu gegründete Kollektiv verbindet Hörspiel, Performance, Schauspiel, Musik, Theater und Objekttheater zu einem „visuellen Radiotheater".
 
Les Oniristes – das sind Katharina Bihler, Élodie Brochier, Sascha Ley und Stefan Scheib. Sie verschmelzen die unterschiedlichsten Sparten. Die vier Künstler*innen aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg verbinden Hörspiel, Performance, Schauspiel, Musik, Theater und Objekttheater. Sie setzen damit Synergien frei, die sich zu neuen Ausdrucksformen verbinden.
 
Surreale und traumhafte Geschichten, inspiriert von Werken bzw. Erlebnissen surrealistischer Künstlerinnen, werden umrahmt von einer traumhaften Klangkomposition. In Les Oniristes verschmelzen mehrsprachig szenisches Hörspiel, Videoprojektionen und Klanghörspiel mit einer Live-Papieranimation, die auf Collagen aus Werken von etwa 30 Surrealistinnen basiert. Hörspiel, Schauspiel, Collage, Text, Musik, Dada, Traum und Unbewusstes – absurd und fantastisch zugleich. Dabei bilden die Kraft und Sicht der Akteure das Gerüst für die work in progress-Performance Les Oniristes. 
 
Der Livestream zu Les Oniristes wird am Samstag, den 4. Juli, um 20.30 Uhr auf quasi.live und Facebook übertragen. red./jb

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