„Im Schatten der Erinnerung“

Friedrichsthal. Und wieder einmal ließ sich die saarländische Autorin Roswitha Eberhardt alias Rose Hardt, von einer wahren Begebenheit inspirieren. „Die Geschichte einer ehemaligen Arbeitskollegin, die vor einigen Jahren auf tragische Weise in Namibia ums Leben kam, wollte ich immer schon mal zu Papier bringen, ich wusste nur nicht so recht wie …“, so die Autorin. Ja, und nach dreizehn Jahren fand Rose Hardt schließlich die richtigen Worte, um sie in ihrem achten Roman: „Im Schatten der Erinnerung“, einzubauen.

Im Fokus des Geschehens stehen drei Freundinnen und alle drei Frauen haben mit ganz unterschiedlichen Problemen und Lebensformen zu kämpfen. Während die bodenständige Luisa sich im sicheren Hafen der Ehe wähnt, hat ihr Mann sich längst zu neuen Ufern aufgemacht, als sie davon erfährt, begeht sie aus Eifersucht einen folgenschweren Fehler. Verzweifelt bittet sie ihre Freundin Carin um Rat, doch die schwebt verliebt auf Wolke Sieben Richtung Afrika und zeigt zunächst nur wenig Verständnis für ihre Rache. Und die Dritte im Bunde, die mollige Pauline, ist viel zu sehr mit ihrem eigenen verkorksten Leben beschäftigt, als dass sie irgendetwas mitbekommt. Doch dann wendet sich das Schicksalsblatt für alle drei Frauen und es kommt alles anders als ­gedacht...

Ein kurzweiliger Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Reale Handlungsstränge, wenn auch abgeändert und verfremdet, sowie authentische Figuren sorgen für ein unterhaltsames Lesevergnügen. Die Geschichte ist gewürzt mit einem Hauch Afrika, einer Brise Humor und eben allem, was das Leben ausmacht.

Buch und E-Book sind in jeder Buchhandlung und jedem Online-Handel zu ­bestellen.red./dos

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