Drei weitere Auszubildende

Die Stadt Lebach setzt auf Nachwuchsförderung

LEBACH „Nachwuchsförderung“ würde man es wohl im Sport bezeichnen – „Ausbilden für den Eigenbedarf“ in der Berufswelt. Die Stadt Lebach geht ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter.

Im vergangenen Jahr haben vier Auszubildende im Rathaus ihre Ausbildung begonnen. Während die beiden jungen Männer (Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration) und die beiden jungen Frauen (Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten) nun bereits ins zweite Jahr starten, wurden zum 1. August drei weitere Azubis bei der Stadt Lebach eingestellt.

Michael Münzer (21) aus Heusweiler hat ebenso wie Julie Schedler (16) aus Tholey eine dreijährige Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten begonnen. Melina Braß (20) aus Dörsdorf ist bereits im dritten Ausbildungsjahr. Sie hat sich nach dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr beim Ministerium für Finanzen und Europa in Saarbrücken für einen Wechsel zur Stadt Lebach entschieden. Die Verwaltung ihrer Heimatstadt hat sie bereits bei einem Praktikum während ihrer Schulzeit kennengelernt.

Die drei Auszubildenden werden in verschiedenen Sachgebieten eingesetzt, damit sie möglichst vielfältige und umfassende Kenntnisse erwerben können und einen optimalen Einblick in die Verwaltung, die Strukturen und Aufgaben erhalten. „Unser Ziel ist die sukzessive Verjüngung der Stadtverwaltung. Gerade in den letzten Jahren haben wir viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, bei anderen steht dieser Schritt in den nächsten Jahren an. Da ist es natürlich sehr positiv, wenn wir über Nachwuchskräfte verfügen, die ohne große Einarbeitungszeit die entsprechenden Aufgaben übernehmen können. Außerdem bringen junge Leute immer frische Ideen und moderne Arbeitsweisen mit“, betont der Lebacher Bürgermeister Klaus­peter Brill.

Gemeinsam mit dem Sachgebietsleiter für Personalwesen, Heiko Röder, begrüßte Brill die „Neuen“ im Rathaus, wünschte ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung und versicherte ihnen: „Bei Problemen und Fragen stehen wir jederzeit für euch zur Verfügung. Meine Bürotür steht im wahrsten Sinne des Wortes immer offen.“

Da in der Regel alle Auszubildenden bei der Stadtverwaltung nach erfolgreichem Abschluss übernommen werden, sollen sie möglichst vielfältig ausgebildet werden, damit sie später entsprechend ihrer Qualifikation und ihrer Interessen eingesetzt werden können.

Die Azubis lernen im Rathaus mehrere Fachbereiche kennen und arbeiten aktiv in vielen Sachgebieten mit. Während den jungen Menschen in der Berufsschule und der Saarländischen Verwaltungsfachschule das theoretische Wissen vermittelt wird, erlernen sie bei der Stadtverwaltung die Praxis. Neben dem Tagesgeschäft werden sie hier auch rechtliche und verwaltungstechnische Vorschriften und deren Anwendungsbereiche kennenlernen.

„Ich wünsche allen Auszubildenden eine interessante, abwechslungsreiche und vor allem lehrreiche Zeit und freue mich auf die gute Zusammenarbeit zwischen „Alt und Jung“ im Rathaus“, sagt der Verwaltungschef abschließend.

red./eck