Der Lebenslauf

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Der Lebenslauf enthält neben dem Werdegang des Bewerbers besonders den Nachweis der beruflichen Laufbahn und zeigt somit dem Personalverantwortlichen des Unternehmens, ob der Bewerber für die Stelle geeignet ist und welche Erfahrungen dieser für den Job mitbringt.
In der Regel wird der Lebenslauf heutzutage tabellarisch verfasst, was ihn sehr übersichtlich macht. Früher konnte ein ausführlicher Lebenslauf in Textform und handgeschrieben verfasst werden. Darauf kann heute verzichtet werden.
 

Der Lebenslauf als Teil der Bewerbungsmappe

In einer Bewerbungsmappe ist der Lebenslauf ein wichtiges Dokument. An den Lebenslauf können die zugehörigen Dokumente wie Schul-, Ausbildungs- und Hochschulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Praktikumsnachweise, Zertifikate über Weiterbildungen und berufsnahe Schulungen sowie Referenzschreiben beziehungsweise Empfehlungsschreiben ehemaliger Arbeitgeber angefügt werden.
 

Gliederung und Inhalte

Was soll nun im Lebenslauf alles drin stehen? Im Allgemeinen empfiehlt sich eine vierteilige Gliederung, welche aber auch individuell angepasst werden kann:

  • persönliche Angaben,
  • schulischer bzw. akademischer Werdegang,
  • berufliche Laufbahn,
  • Kenntnisse und Fähigkeiten.

Bei den persönlichen Angaben sollten der Name, die Anschrift, die Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie der Geburtstag und der Geburtsort stehen. Der Familienstand braucht hier nicht mehr angegeben werden.
Die schulische Laufbahn und die gegebenenfalls akademische Ausbildung muss mit den entsprechenden Jahreszahlen und Abschlüssen aufgeführt werden. Zu beachten ist hier, dass mit der aktuellsten Ausbildung begonnen wird, was übrigens auch für den beruflichen Werdegang gilt (antichronologisch“).
Beim beruflichen Werdegang muss das Unternehmen (zum Beispiel Musterfirm in Musterstadt) und der ausgeübte Beruf bzw. die Funktion stehen. Hier kann man auch ein Stichwort wie „Techniker“ oder „Kundendienst“ hinzufügen.
Kenntnisse und Fähigkeiten sind vor allem Fremdsprachenkenntnisse (von fließend bis gut, Zertifikate angeben), erweiterte EDV- bzw. PC-Kenntnisse (Programme bzw. Systeme) und auch der Führerschein zu nennen. Hier kann auch soziales und gesellschaftliches Engagement genannt werden, sei es sportlich oder kulturell. Es kann nämlich von Interesse sein, wenn Teamfähigkeit beim neuen Job erforderlich ist. Wenn man Hobbies angeben möchte, sollten sie für den Job von Bedeutung sein.

No-do-Liste – Fehler im Lebenslauf

Bei einer sorgfältigen Bearbeitung der Bewerbung müssen die folgenden Aspekte beachtet werden:

  • Die Daten im Lebenslauf, im Anschreiben und in den Anlagen und Nachweisen müssen übereinstimmen. Ungenauigkeiten lassen eventuell darauf schließen, dass man etwas vertuschen möchte.
  • Die Daten müssen vollständig und korrekt sein.
  • Man sollte den Lebenslauf möglichst nicht zu ausführlich schreiben (höchstens zwei Seiten), damit er übersichtlich bleibt.
  • Auf zu ausführliche Beschreibung der Hobbies und der Berufserfahrung sollte verzichtet werden.
  • Angaben zur Religion oder zu einer Parteizugehörigkeit sowie Vereine können weggelassen werden.
  • Außerberufliche Fertigkeiten können auch unterbleiben, wenn sie für den Job nicht von Belang sind. Hinzufügen sollte man aber unbedingt EDV- und Sprachkenntnisse sowie Sozialkompetenz.
  • Irrelevante Dinge sollte man weglassen.
  • Alle Angaben sollten eindeutig und vollständig sein.

Fazit

Mit dem Lebenslauf die Chancen erhöhen.
Der tabellarische Lebenslauf ist auch deshalb so wichtig bei jeder Bewerbung, weil damit ein besonderes Profil des Bewerbers heraus gestellt werden kann. Durch die Tabellenform ist es den Personalchefs in Sekundenschnelle möglich, sich ein Bild vom Bewerber zu machen.

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